Die USA wollen ihre Abhängigkeit von China bei kritischen Mineralien drastisch reduzieren. Während heimische US-Projekte derzeit mit politischem Gegenwind kämpfen, füllt ein australischer Konzern die Lücke für das Pentagon. Lynas Rare Earths hat sich einen millionenschweren Liefervertrag mit der US-Regierung gesichert und festigt damit seine Rolle als wichtigster westlicher Produzent.

Strategischer Pakt mit dem Pentagon

Der frisch unterzeichnete Vorvertrag mit dem US-Verteidigungsministerium hat ein Volumen von rund 96 Millionen US-Dollar. Über einen Zeitraum von vier Jahren wird Lynas sowohl leichte als auch schwere Seltenerdoxide an die Amerikaner liefern. Dieser Schritt fügt sich nahtlos in den neuen Aktionsplan ein, den die USA und Japan erst am Freitag verabschiedet haben, um alternative Lieferketten aufzubauen.

Bemerkenswert ist dabei das Timing der Vereinbarung. Das vom US-Handelsministerium mit 1,58 Milliarden Dollar geförderte Konkurrenzprojekt "USA Rare Earth" steht wegen möglicher Interessenkonflikte massiv in der Kritik. Lynas profitiert von dieser innenpolitischen Unsicherheit in den USA und positioniert sich als verlässlicher externer Partner.

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Technischer Durchbruch in Malaysia

Parallel zum diplomatischen Erfolg meldet das Unternehmen operative Fortschritte. In der malaysischen Verarbeitungsanlage produzierte Lynas im März erstmals Samariumoxid und übertraf damit den eigenen Zeitplan. Das Material ist ein unverzichtbarer Bestandteil für Hochleistungsmagnete, die in der Luftfahrt und Medizintechnik zum Einsatz kommen.

Um die steigende Nachfrage zu bedienen, treibt das Management den Ausbau der Anlage voran. Eine Investition von 180 Millionen Australischen Dollar soll die Kapazität für schwere Seltene Erden in den nächsten zwei Jahren auf 5.000 Tonnen jährlich steigern. Das Produktportfolio umfasst nun drei separierte Oxide: Dysprosium, Terbium und Samarium.

Fundamentaldaten stützen den Kurs

Diese operative Stärke spiegelt sich in den Bilanzen wider. Auf Zwölfmonatssicht kletterte der Umsatz um 48 Prozent, während der Nettogewinn sogar um 62 Prozent zulegte. An der Börse honorieren Investoren diese Entwicklung: Seit Jahresbeginn verzeichnet das Papier ein Plus von gut 60 Prozent und ging am Freitag bei 11,50 Euro aus dem Handel. Der Titel profitiert dabei spürbar von seiner Ausnahmestellung als einziger kommerzieller Großproduzent separierter Seltene Erden außerhalb Chinas.

Mit der kürzlich um zehn Jahre verlängerten Betriebslizenz in Malaysia und einem weiteren langfristigen Lieferabkommen über 5.000 Tonnen Neodym-Praseodym mit japanischen Partnern ist das Fundament für die kommenden Jahre gelegt. Die vertragliche Absicherung durch staatliche und industrielle Großkunden schirmt das Unternehmen zunehmend gegen kurzfristige Preisschwankungen am Rohstoffmarkt ab.

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