Der Westen macht ernst beim Aufbau einer unabhängigen Lieferkette für Seltene Erden. Für Lynas Rare Earths zahlt sich diese geopolitische Verschiebung nun in barer Münze aus. Washington und Tokio haben sich auf identische Mindestpreise für kritische Rohstoffe geeinigt, während das Unternehmen in Malaysia gleichzeitig einen wichtigen Produktionsdurchbruch meldet.

Washington und Tokio ziehen mit

Was die aktuellen Entwicklungen von früheren Meilensteinen unterscheidet, ist die koordinierte Vorgehensweise der Verbündeten. Das US-Verteidigungsministerium und Japan haben sich auf einen identischen Mindestpreis von 110 US-Dollar pro Kilogramm für Neodym-Praseodym (NdPr) geeinigt. Diese Metalle sind unverzichtbar für Elektroautos, Windkraftanlagen und Rüstungsgüter. Durch die einheitliche Preisuntergrenze verhindern die Staaten ein gegenseitiges Überbieten und geben Lynas langfristige Planungssicherheit für künftige Einnahmen.

Gleichzeitig ändert das Pentagon seine Beschaffungsstrategie. Statt den teuren Bau einer Verarbeitungsanlage in Texas zu subventionieren, setzt Washington nun auf direkte Lieferverträge. Ein neues Abkommen sichert Lynas über vier Jahre hinweg 96 Millionen US-Dollar für die Lieferung von leichten und schweren Seltenen Erden. Die US-Regierung priorisiert damit die sofortige Verfügbarkeit der Materialien gegenüber dem langwierigen Aufbau einer eigenen Infrastruktur.

Neues Produkt und schwindende Konkurrenz

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Parallel zu den politischen Zusagen liefert das Unternehmen auch operativ ab. Im malaysischen Werk startete die Produktion von Samariumoxid früher als geplant. Damit erweitert Lynas sein Angebot an separierten schweren Seltenen Erden auf drei Produkte und festigt seine Position als einziger Produzent außerhalb Chinas. Samarium wird vor allem für Hochleistungsmagnete in der Luft- und Raumfahrt benötigt, die extremen Temperaturen standhalten müssen.

Die Dringlichkeit der westlichen Bemühungen wird durch aktuelle Handelsdaten unterstrichen. Während Chinas weltweite Exporte von Seltenerdmagneten zu Jahresbeginn stiegen, brachen die Lieferungen in die USA im Januar und Februar um über 22 Prozent ein. Lynas füllt diese entstehende Lücke im amerikanischen Markt zunehmend aus.

Am Aktienmarkt spiegelt sich diese strategische Aufwertung deutlich wider. Trotz eines heutigen Tagesverlusts von 3,81 Prozent auf 11,25 Euro verzeichnet das Papier auf Sicht von zwölf Monaten ein starkes Plus von rund 163 Prozent. Um dieses Wachstumstempo zu halten, weitet der Konzern seine Ressourcenbasis aus. Eine frisch unterzeichnete Absichtserklärung mit der japanischen JARE zielt auf die gemeinsame Erschließung neuer Vorkommen ab, um die Verarbeitungsanlagen künftig mit zusätzlichem Rohmaterial zu versorgen.

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