Lufthansa Aktie: Wichtige Termine
Bei der Lufthansa rückt weniger der Tageskurs in den Mittelpunkt, sondern zwei konkrete Trigger: der Geschäftsbericht am 06. März und ein operativer Meilenstein beim A380-Retrofit. Genau diese Kombination entscheidet darüber, ob der zuletzt stabilere Trend auch fundamental Rückenwind bekommt.
Heute notiert die Aktie bei 9,08 Euro. Damit liegt sie rund 11% unter dem 52‑Wochen‑Hoch von 10,20 Euro – genug Abstand, dass frische Impulse wieder mehr zählen als kurzfristiges Rauschen.
06. März: Der nächste Lackmustest
Am 06. März 2026 veröffentlicht der Konzern den Geschäftsbericht für 2025. Für Analysten und Investoren ist das der nächste feste Termin, um die Robustheit nach dem Winterquartal einzuordnen – und vor allem, um Hinweise auf die Buchungsdynamik für den Sommer 2026 zu bekommen.
Im Fokus stehen dabei zwei Stellschrauben:
- Durchschnittserlöse (Yields) im Premium-Segment: Hier zeigt sich, ob die margenstärkeren Tickets weiter tragen.
- Kostenstruktur: Sie bleibt entscheidend, weil höhere Kosten nur dann verkraftbar sind, wenn sich Preise stabil durchsetzen lassen.
Kann das Management zudem einen positiven Nachfrage-Ausblick für Oster- und Sommergeschäft liefern, könnte genau das als Katalysator für die weitere Kursentwicklung dienen.
A380-Retrofit: Premium-Produkt soll nachziehen
Neben Zahlen zählt im Februar auch die Produktstrategie. Denn jetzt startet eine wichtige Phase der Kabinenmodernisierung der Airbus-A380-Flotte. Das erste Flugzeug (Registrierung D-AIMC, „Mike Charlie“) ist zur Umrüstung bei den Elbe Flugzeugwerken in Dresden eingeplant.
Das Programm gilt als zentral für die Wettbewerbsfähigkeit auf Nordatlantik- und Asien-Routen. Geplant ist die Installation einer neuen Business Class auf Basis des Thompson Vantage XL. Die Rückkehr des ersten modernisierten A380 in den Liniendienst ab München wird für März 2026 erwartet. Ein pünktlicher Start wäre wichtig, um Kapazitäten zum anlaufenden Sommerflugplan optimal zu nutzen.
Was das Marktumfeld vorgibt
Für europäische Netzwerk-Airlines bleibt das Umfeld ein Balanceakt: Kapazitätssteuerung auf der einen Seite, Betriebskosten auf der anderen. Anleger schauen deshalb genau darauf, ob die Lufthansa Group ihre Preissetzungsmacht trotz volatiler Kerosinpreise behaupten kann – denn genau daran hängt die Margensicherung im laufenden Jahr.
- Geschäftsbericht 2025: 06. März 2026
- Hauptversammlung: 06. Mai 2026 (Frankfurt)
Bis zum 06. März dürften sich viele Erwartungen am selben Punkt bündeln: Liefert der Bericht belastbare Signale zu Premium-Yields, Kosten und Sommerbuchungen, hätte der Markt eine klare Grundlage für die nächste Bewertung – die HV am 06. Mai wäre dann die nächste Bühne für Updates zur strategischen Ausrichtung 2026.
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