Lufthansa Aktie: Spannungen nehmen zu
Bei der Lufthansa braut sich am Boden Ungemach zusammen. Nach einem ergebnislosen Auftakt der Tarifverhandlungen mit der Gewerkschaft ver.di wächst die Unsicherheit über mögliche Arbeitskampfmaßnahmen. Während die Aktie technisch noch stabil wirkt, blicken Anleger nervös auf die entscheidende zweite Gesprächsrunde Mitte Februar, die über den weiteren Kursverlauf entscheiden dürfte.
Die wichtigsten Fakten zur aktuellen Lage:
- Termin: Die nächste Verhandlungsrunde findet am 11. und 12. Februar 2026 statt.
- Konflikt: Es geht um die Vergütung von rund 20.000 Bodenbeschäftigten; bisher liegt kein Arbeitgeberangebot vor.
- Strategie: Parallel laufen Gespräche über eine vertiefte Partnerschaft mit Fraport zur Effizienzsteigerung am Hub Frankfurt.
Zerreißprobe mit ver.di
Die Fronten zwischen dem Konzern und der Dienstleistungsgewerkschaft scheinen verhärtet. Der Start der Gespräche am 19. Januar endete ohne Annäherung, da die Arbeitgeberseite kein Angebot vorlegte. Betroffen sind zentrale Bereiche wie die Lufthansa AG selbst, die Technik-Sparte und die Cargo-Division. Sollte auch der Termin in der kommenden Woche ohne Ergebnis verstreichen, steigt das Risiko von Warnstreiks erheblich.
Trotz dieser schwelenden Gefahr zeigt sich der Aktienkurs bisher robust. Mit einem Schlusskurs von 8,92 Euro notiert das Papier weiterhin über dem wichtigen 50-Tage-Durchschnitt von 8,61 Euro. Auch wenn der Titel rund 12,5 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch vom Dezember notiert, honorieren Investoren offenbar die starke Performance der letzten zwölf Monate, in denen der Kurs um über 42 Prozent zulegen konnte.
Langfristige Effizienz im Blick
Abseits des aktuellen Lohnpokers arbeitet das Management an der strukturellen Profitabilität. Im Fokus steht dabei der Heimatflughafen Frankfurt. Um die Abfertigungsqualität und Effizienz zu sichern, wird eine Vertiefung der Zusammenarbeit mit dem Flughafenbetreiber Fraport geprüft.
Vorbild ist das erfolgreiche Münchner Modell: Diskutiert wird ein gemeinsamer Betrieb des Terminals 2, besonders im Hinblick auf die anstehenden Verschiebungen durch die Eröffnung des neuen Terminals 3. Diese strategische Weichenstellung zielt darauf ab, die komplexen Abläufe am wichtigsten Drehkreuz langfristig zu glätten und Kosten zu optimieren.
Die kurzfristige Richtungsentscheidung für die Aktie fällt jedoch am 11. und 12. Februar. Gelingt hier kein Durchbruch am Verhandlungstisch, dürfte die Angst vor Streiks die jüngste Konsolidierung verschärfen und die Unterstützungslinien im Chart testen.
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