Lufthansa Aktie: Teure Eskalation
Während die Passagierzahlen am Frankfurter Drehkreuz steigen, blieben die Flieger am Donnerstag am Boden. Ein koordinierter Streik von Piloten und Flugbegleitern hat den Betrieb der Lufthansa massiv gestört und hunderte Verbindungen gekappt. Die Arbeitsniederlegung trifft den Konzern ausgerechnet in einer Phase, in der die Marktdaten eigentlich auf Erholung stehen.
Koordinierter Stillstand
Die gleichzeitige Arbeitsniederlegung von Cockpit- und Kabinenpersonal markiert eine deutliche Verschärfung im laufenden Tarifkonflikt. Rund 800 Flüge mussten am Donnerstag gestrichen werden, was die operative Planung der Airline empfindlich traf. An den großen deutschen Drehkreuzen führte dies zu weitreichenden Annullierungen und notwendigen Umbuchungen für tausende Reisende.
Obwohl der Streik auf einen Tag begrenzt war und sich der Flugbetrieb heute wieder normalisiert, verursacht eine Störung dieser Größenordnung signifikante Kosten. Die Gewerkschaften demonstrieren damit ihre Macht, den Flugplan der größten deutschen Airline jederzeit empfindlich treffen zu können.
Rückenwind vom Flughafenbetreiber
Die Ironie der aktuellen Lage verdeutlichen die frischen Verkehrszahlen des Flughafenbetreibers Fraport. Das wichtigste Drehkreuz der Lufthansa verzeichnete einen robusten Jahresauftakt, der das eigentliche Potenzial der Airline unterstreicht:
- Passagierzahlen: Im Januar 2026 stieg das Aufkommen in Frankfurt um 4,9 Prozent auf 4,1 Millionen Fluggäste.
- Flugbewegungen: Die Zahl der Starts und Landungen legte um 1,1 Prozent auf 31.284 zu.
Diese Daten belegen eine stabile und wachsende Reisenachfrage zu Beginn des Jahres. Der Markt bietet dem Kranich-Konzern also die nötige Basis für geschäftlichen Erfolg, sofern der Flugbetrieb reibungslos läuft.
Die Diskrepanz zwischen internen Arbeitskämpfen und der positiven Marktnachfrage definiert das kurzfristige Risiko für die Aktie. Während die Verkehrszahlen eigentlich für steigende Umsätze sprechen, verhindern die Tarifkonflikte, dass die Airline dieses Potenzial voll ausschöpft. Das Management steht nun unter Druck, eine schnelle Einigung zu erzielen, um den Aufwärtstrend bei den Passagierzahlen in den kommenden Monaten auch in wirtschaftlichen Erfolg ummünzen zu können.
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