Lufthansa Aktie: Störfeuer im Rekordjahr
Der vollständige Stillstand am Hauptstadtflughafen BER durchkreuzt am heutigen Mittwoch die Flugpläne der Lufthansa Group. Ausgerechnet nach dem umsatzstärksten Jahr der Unternehmensgeschichte sieht sich der Kranich-Konzern mit einer Häufung operativer Hürden konfrontiert. Neben dem aktuellen Warnstreik belasten auch weitreichende Streckensperrungen im Nahen Osten den laufenden Betrieb.
Ein Warnstreik der Gewerkschaft ver.di legt den Passagierverkehr in Berlin komplett lahm. Da essenzielles Personal aus Bereichen wie der Feuerwehr und der Verkehrsleitung die Arbeit niederlegt, strichen die Betreiber sämtliche geplanten Flugbewegungen.
Die Fakten zum Streiktag im Überblick:
- Betroffene Passagiere: rund 57.000
- Geplante Starts und Landungen: 445
- Dauer des Ausfalls: 18. März, 04:00 bis 22:59 Uhr
- Nächste Verhandlungsrunde: 25. März 2026
Geopolitik und Kapazitätsengpässe
Der Ausfall in der Hauptstadt ist nicht die einzige Baustelle im Streckennetz. Wegen strikter Kapazitätsreduzierungen an den Flughäfen in Dubai muss die Lufthansa Group ihre Verbindungen dorthin bis zum 28. März aussetzen. Parallel dazu ruht der Flugverkehr nach Tel Aviv, Beirut, Amman, Teheran und Riad aufgrund der angespannten geopolitischen Lage im Nahen Osten. Diese Einschränkungen sorgen für spürbare Planungsunsicherheiten im operativen Geschäft. An der Börse notiert das Papier am Mittwoch bei 7,91 Euro und verzeichnet damit seit Jahresbeginn ein Minus von 7,42 Prozent.
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Milliarden-Gewinn stützt das Fundament
Den aktuellen Widrigkeiten steht ein fundamental starkes Geschäftsjahr 2025 gegenüber. Mit einem Umsatz von 39,6 Milliarden Euro und einem operativen Gewinn von zwei Milliarden Euro erzielte das Unternehmen historische Bestmarken. Das laufende Turnaround-Programm greift spürbar und bescherte allein der Kernmarke Lufthansa Airlines eine Rückkehr in die Gewinnzone. Für das laufende Jahr rechnet das Management mit einem positiven Bruttoergebniseffekt von rund 1,5 Milliarden Euro durch diese Effizienzmaßnahmen. Aktionäre sollen auf der Hauptversammlung am 12. Mai eine auf 0,33 Euro erhöhte Dividende erhalten.
Trotz der aktuellen Flugausfälle hält der Konzern an seinem ambitionierten Wachstumskurs für 2026 fest. Ein geplanter Kapazitätsausbau von vier Prozent und die Einflottung eines neuen Flugzeugs fast jede Woche sollen die stark steigende Langstreckennachfrage nach Asien und Afrika bedienen. Kurzfristig richtet sich der Blick jedoch auf den 25. März: Sollte die nächste Tarifrunde am Hauptstadtflughafen ohne Einigung enden, drohen dem innerdeutschen Flugverkehr im Frühjahr weitere empfindliche Unterbrechungen.
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