Lufthansa Aktie: DAX bleibt zu
Lufthansa rückt heute aus zwei sehr unterschiedlichen Gründen in den Fokus: operativ als Partner bei staatlichen Rückholflügen aus dem Nahen Osten – und gleichzeitig mit einer Enttäuschung auf dem Parkett. Denn die Deutsche Börse lässt den DAX unverändert, ein Comeback in den Leitindex bleibt erneut aus. Was heißt das jetzt konkret für den Titel?
Rückholflüge: Operative Schlüsselrolle
Nach Angaben des Auswärtigen Amts saßen zuletzt mehr als 30.000 deutsche Staatsangehörige in der Region fest. Die Bundesregierung hat daraufhin eine groß angelegte Rückholaktion gestartet – und Lufthansa übernimmt dabei eine zentrale Aufgabe.
Ein Airbus A340-300 hob als erster Regierungsflug in Maskat (Oman) ab und landete am frühen Morgen des 5. März in Frankfurt. An Bord: rund 250 Passagiere. Bei der Auswahl standen besonders schutzbedürftige Gruppen im Vordergrund, darunter Schwangere, Kranke, Ältere sowie Familien mit Kindern. Für den 5. und 6. März sind weitere Charterflüge geplant, um die Kapazitäten zu erhöhen.
Index-Check: Kein DAX-Comeback
Für Anleger kam die zweite Nachricht bereits am Mittwochabend: Die Index-Tochter der Deutschen Börse hat die Zusammensetzung überprüft – und den DAX mit 40 Werten zum 23. März 2026 unverändert gelassen. Lufthansa bleibt damit weiter außerhalb des Leitindex, nachdem der Konzern 2020 aus dem DAX ausgeschieden war.
Am Markt sorgt das vor allem deshalb für Aufmerksamkeit, weil eine DAX-Rückkehr üblicherweise zusätzliche Nachfrage über Indexfonds auslösen kann. Dieses Argument fällt in der aktuellen Überprüfung erneut weg.
Eurowings-Pläne und Steuerentlastung
Aus dem operativen Geschäft gibt es parallel Impulse über die Tochter Eurowings: Am Flughafen Köln/Bonn wurde der Sommerflugplan 2026 vorgestellt. Geplant ist eine Ausweitung des Streckennetzes auf über 70 Direktziele.
Zusätzlichen Rückenwind erhofft sich die Branche von der angekündigten Senkung der Luftverkehrsteuer ab dem 1. Juli 2026, die als finanzielle Entlastung wirken soll.
Zum Handel: Der Kurs schloss am Mittwoch bei 8,45 Euro. In den vergangenen sieben Tagen ging es um 9,87% nach unten – und damit spürbar unter den 50-Tage-Durchschnitt von 8,84 Euro.
Am 23. März bringt die Deutsche Börse die unveränderte DAX-Zusammensetzung formal in Kraft. Operativ richtet sich der Blick kurzfristig auf die weiteren geplanten Evakuierungsflüge am 5. und 6. März sowie auf die Eurowings-Umsetzung des Sommerflugplans 2026 – und ab dem 1. Juli auf den Effekt der sinkenden Luftverkehrsteuer.
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