Lufthansa Aktie: 70 Millionen für Bordservice
Nach interner Kritik am eigenen Bordservice zieht Lufthansa handfeste Konsequenzen. Pünktlich zum Start der IATA-Sommersaison am Sonntag rollt die Fluggesellschaft das Programm "Project FOX" aus. Das 70 Millionen Euro schwere Investment soll das Reiseerlebnis auf der Langstrecke spürbar verbessern und die Marke im hart umkämpften Premium-Segment stärken.
Neues Konzept nach interner Kritik
In der jüngeren Vergangenheit hatten Vertreter des Kabinenpersonals eine Verwässerung der Servicekultur beklagt. Die Ausrichtung auf reine Kostenoptimierung habe zu einem standardisierten und emotionslosen Produkt geführt. Das neue Programm "Future Onboard Experience" adressiert genau diese Defizite. Unabhängig von der physischen Kabinenausstattung investiert der Konzern im ersten Jahr in das sogenannte Soft-Product. Dazu gehören neues Geschirr, aufgewertete Textilien, exklusive Pflegeprodukte der Marke BABOR sowie regional inspirierte Menüs.
Der Rollout beginnt Ende März in der First Class und weitet sich bis Mai auf alle weiteren Klassen aus. Am Kapitalmarkt wird diese Maßnahme zur Kundenbindung aufmerksam registriert, da das Papier mit einem aktuellen Kurs von 7,62 Euro seit Jahresbeginn knapp 11 Prozent im Minus notiert. Eine höhere Kundenzufriedenheit gilt als wesentlicher Hebel, um die Preissetzungsmacht im Premium-Segment zu stabilisieren.
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Asien-Netzwerk wird ausgebaut
Die Service-Überholung flankiert die Vorbereitungen auf das 100-jährige Firmenjubiläum im Jahr 2026. Parallel dazu baut Lufthansa das Streckennetz strategisch aus. Ab dem 25. Oktober verbindet die Airline Frankfurt fünfmal wöchentlich nonstop mit Kuala Lumpur. Damit etabliert sich das Unternehmen ab dem Winterflugplan 2026/27 als einzige Fluggesellschaft aus den Heimatmärkten der Lufthansa Group mit einer Direktverbindung nach Malaysia.
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