Leonardo Aktie: Deutsche Bank setzt auf Kauf
Deutsche Bank hat Leonardo heute auf "Kaufen" hochgestuft — und das ausgerechnet an einem Tag, an dem europäische Rüstungsaktien unter Druck stehen. Der Kursrückgang von rund zwei Prozent spiegelt damit eher die allgemeine Marktstimmung als eine Neubewertung des Unternehmens wider.
MBDA verdoppelt die Produktionskapazität
Ein zentrales Argument der Deutschen Bank ist die Expansion von MBDA, dem europäischen Raketenkonsortium, an dem Leonardo mit 25 Prozent beteiligt ist. MBDA hat ein Investitionsprogramm von fünf Milliarden Euro für den Zeitraum 2026 bis 2030 angekündigt. Ziel ist es, die Produktionskapazität zu verdoppeln. Bereits eine Milliarde Euro wurde in den Aufbau von Waffenbeständen investiert, kurzfristig wird ein Produktionsanstieg von 40 Prozent erwartet. Für Leonardos Erlöse im Bereich Verteidigungselektronik ist das ein handfester Wachstumstreiber.
Akquisitionen abgeschlossen, Rechtsstreit im Blick
Parallel dazu hat Leonardo zuletzt mehrere Übernahmen abgeschlossen. Am 18. März wurde das Iveco Defence Business übernommen, am 23. März folgte der Abschluss der GEM-Elettronica-Akquisition im Bereich Küsten- und Seeüberwachung. Beide Transaktionen sind nun vollständig integriert.
Einen anderen Ton schlug heute eine Gerichtsverhandlung an: Mehrere Organisationen klagen gegen Leonardos laufende Rüstungslieferungen nach Israel. Wie sich das Verfahren entwickelt, bleibt abzuwarten — als unmittelbarer Kurstreiber gilt es derzeit nicht.
Geopolitische Risiken und ein Ölpreis von rund 107 US-Dollar je Barrel (Brent) belasten aktuell den gesamten Industriesektor. Deutsche Bank sieht in den jüngsten Akquisitionen und dem wachsenden Auftragsbestand durch MBDA jedoch ausreichend Substanz für eine positivere Bewertung des italienischen Rüstungskonzerns.
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