Der Fintech-Konzern sieht sich mit wachsendem Druck konfrontiert. Der aktivistische Investor Jana Partners fordert einen strikten Kurswechsel, während das Management zeitgleich eine technologische Neuausrichtung vorantreibt. Für Anleger stellt sich die Frage: Reichen neue KI-Tools aus, um die von der Wall Street geforderte Rückkehr zu organischem Wachstum zu sichern?

Jana Partners macht Druck

Der aktivistische Investor Jana Partners hat das Management formell aufgefordert, das gesamte Portfolio auf den Prüfstand zu stellen. Konkret verlangt Jana eine beschleunigte Wachstumsstrategie für die Kernbereiche Banken und Zahlungsverkehr. Zudem steht der Verkauf von Randaktivitäten im Raum, die nicht zum Kerngeschäft gehören. Dieser Vorstoß erfolgt in einer kritischen Phase, in der Fiserv nach einer Periode verlangsamter Expansion versucht, sein Geschäftsmodell zu revitalisieren.

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Flucht nach vorn durch Technologie

Parallel zu den Forderungen der Investoren lancierte das Unternehmen die Echtzeit-Abwicklungsplattform INDX. Das System nutzt das bestehende Einlagennetzwerk, um versicherte US-Dollar-Transaktionen für Firmen im Bereich digitaler Vermögenswerte zu ermöglichen. Auch die neue Teller-Payments-Lösung von Can/Am wird nun durch Fiserv-Infrastruktur betrieben.

Unter der Führung des neuen CEO Mike Lyons setzt der Konzern zudem massiv auf den Turnaround-Plan „One Fiserv“. Zentraler Baustein ist die Integration Künstlicher Intelligenz. Eine Kooperation mit Microsoft soll den KI-Assistenten Copilot in die Entwicklungsprozesse einbinden, während eine Partnerschaft mit Mastercard darauf abzielt, KI-Funktionen direkt für Händler nutzbar zu machen.

Markt wartet auf Ergebnisse

Die technologische Offensive trifft auf eine skeptische Marktstimmung. Die Aktie verzeichnete im vergangenen Jahr deutliche Verluste, nachdem das Unternehmen Gewinnerwartungen verfehlt und die Umsatzprognosen gesenkt hatte. Marktbeobachter werten die aktuellen Maßnahmen als Versuch, die Margen zu stabilisieren. Der Erfolg des Turnarounds wird maßgeblich davon abhängen, ob die neuen KI-Produkte und die Bereinigung des Portfolios das organische Wachstum schnell genug wiederbeleben können, um die Forderungen der Aktivisten zu befriedigen.

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