Plug Power liefert derzeit ein Paradebeispiel für die Zerrissenheit der Wasserstoffbranche. Während das Unternehmen operativ mit der Befüllung einer Pipeline in Rotterdam einen wichtigen Meilenstein feiert, braut sich auf juristischer Ebene etwas zusammen. Sammelklagen wegen irreführender Kommunikation zum US-Staatskredit werfen Schatten auf die Wachstumsstory.

Operative Lichtblicke in Europa

Trotz der Unruhe im Hintergrund macht das Unternehmen technologisch Boden gut. Die erfolgreiche erste Wasserstoff-Befüllung einer großen Pipeline in Rotterdam gilt als wichtiger Schritt für die europäische Infrastruktur. Dieser technische Erfolg demonstriert, dass die Projekte nicht nur auf dem Papier existieren, sondern in die Umsetzung gehen. Auch in Großbritannien meldet der Konzern Vollzug: Mit Carlton Power wurde ein Liefervertrag über 55 Megawatt für drei grüne Wasserstoffprojekte unterzeichnet.

Juristischer Gegenwind und rote Zahlen

Die Stimmung an der Börse wird jedoch durch juristische Altlasten gedämpft. Investoren haben mehrere Sammelklagen eingereicht. Im Kern geht es um den Vorwurf, das Management habe irreführende Aussagen bezüglich eines 1,66 Milliarden US-Dollar schweren Kredits des US-Energieministeriums (DOE) getätigt. Auch die Kommunikation zu Zeitplänen und Kapitalbedarf für neue Produktionsstätten steht im Fokus der Juristen.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Plug Power?

Die finanzielle Realität bleibt derweil herausfordernd. In den vergangenen zwölf Monaten stand einem Umsatz von 676 Millionen US-Dollar ein massiver Verlust von 2,1 Milliarden US-Dollar gegenüber. Die Aktie notiert aktuell bei 1,65 Euro und verzeichnet seit Jahresbeginn ein Minus von rund 13 Prozent, was die anhaltende Skepsis der Marktteilnehmer widerspiegelt.

Sparprogramm und Kapitalmaßnahmen

Um die Bilanz zu stabilisieren, hat die Führungsebene das Restrukturierungsprogramm „Project Quantum Leap“ initiiert. Ziel ist es, die Betriebskosten durch Effizienzsteigerungen und Fokus auf Kernmärkte um jährlich bis zu 200 Millionen US-Dollar zu senken.

Gleichzeitig bleibt der Kapitalbedarf hoch. Um den laufenden Betrieb und die Infrastrukturprojekte zu finanzieren, nutzt Plug Power ein Aktienverkaufsprogramm, das bis zu einer Milliarde US-Dollar in die Kassen spülen soll.

Die nächste Bewährungsprobe steht unmittelbar bevor. Am 2. März 2026 wird Plug Power die Zahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 vorlegen. Anleger erwarten hier nicht nur Aufschluss über die operative Marge, sondern auch konkrete Aussagen zur Bewältigung der juristischen Hürden.

Plug Power-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Plug Power-Analyse vom 25. Februar liefert die Antwort:

Die neusten Plug Power-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Plug Power-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 25. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Plug Power: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...