Kraft Heinz Aktie: Ärgerliches Missgeschick!
Kraft Heinz macht einen strategischen Rückzieher: Die Ende 2025 angekündigte Aufspaltung in zwei eigenständige Unternehmen ist vom Tisch. Stattdessen setzt CEO Steve Cahillane, seit Januar 2026 im Amt, auf einen konzernweiten Turnaround. Seine Diagnose: Die Probleme seien „lösbar" und lägen in der Hand des Managements. Die Lösung? Ein massives Investitionsprogramm.
Kernelemente der neuen Strategie:
- 600 Millionen Dollar zusätzlich für Marketing, Vertrieb und Forschung
- Fokus auf Marktanteils-Stabilisierung statt Konzernaufteilung
- Vereinte Ressourcen unter „One Kraft Heinz"
Schwache Zahlen, vorsichtiger Ausblick
Die Strategie-Wende kommt nicht von ungefähr. Im vierten Quartal 2025 brachen die Nettoumsätze um 3,4 Prozent auf 6,35 Milliarden Dollar ein – unter den Erwartungen. Organisch sanken die Erlöse sogar um 4,2 Prozent, getrieben durch einen Volumenrückgang von 4,7 Prozent. Besonders betroffen: Aufschnitt und Kaffee, wo Verbraucher den Gürtel enger schnallen.
Für 2026 rechnet das Management mit weiteren Rückgängen. Die organischen Nettoumsätze dürften um 1,5 bis 3,5 Prozent sinken. Als Gründe nennt Kraft Heinz anhaltende Inflation und Kürzungen bei staatlichen Lebensmittelhilfen (SNAP). Der bereinigte Gewinn je Aktie wird zwischen 1,98 und 2,10 Dollar erwartet – deutlich unter den Hoffnungen vieler Anleger.
Anleger reagieren skeptisch
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Die Börse zeigte sich wenig begeistert. Nach der Zahlenvorlage am 11. Februar geriet die Aktie unter Druck. Investoren wägen ab: Zahlt sich die 600-Millionen-Investition langfristig aus, oder belastet sie nur kurzfristig das Ergebnis, ohne die Trendwende zu schaffen?
Einige Analysten hatten Kraft Heinz im Januar noch auf „Hold" hochgestuft, in Erwartung einer Stabilisierung. Die jüngste Prognosesenkung nährt jedoch Zweifel, ob das Unternehmen zeitnah zu profitablem Wachstum zurückfinden kann.
Was auf dem Spiel steht
Kraft Heinz setzt nun voll auf die interne Sanierung. Die Hoffnung: Gezielte Markeninvestitionen erreichen, was eine strukturelle Trennung nicht liefern konnte. Die kommenden Quartale werden zeigen, ob das 600-Millionen-Programm greift und die Volumenverluste gestoppt werden können. Die Entscheidung gegen die Aufspaltung spart zwar Kosten durch vermiedene Synergieverluste, erhöht aber den Druck auf schnelle operative Erfolge.
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