Worthington Steel macht im Übernahmeprozess für Klöckner ernst. CEO Geoff Gilmore zeigt sich „sehr zuversichtlich“, die nötige Annahmeschwelle zu erreichen – lässt aber keinen Zweifel daran, dass der Angebotspreis nicht mehr zur Debatte steht. Entscheidend wird nun, ob in den letzten Tagen genug Aktionäre noch mitziehen.

Gestern schloss die Klöckner-Aktie bei 11,02 Euro und notiert damit nur knapp unter ihrem 52‑Wochen‑Hoch von 11,08 Euro. Der Markt preist damit weiterhin ein, dass der Deal über die Ziellinie kommen könnte.

65%-Hürde: Zeit läuft bis 12. März

Die Annahmefrist für das Angebot endet am 12. März. Damit die Transaktion zustande kommt, muss Worthington mindestens 65% der Klöckner-Aktien einsammeln.

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Aktuell liegt Worthington bei rund 53%. Ein großer Teil davon stammt aus der Andienung durch den Klöckner-Großaktionär Swoctem. Für die letzten Prozentpunkte kommt es jetzt also auf die Streubesitz-Aktionäre an – und darauf, ob sie das Angebot in der verbleibenden Zeit akzeptieren.

Kein Nachschlag beim Preis – und Alternativen in der Hinterhand

Gilmore schloss eine Nachverhandlung ausdrücklich aus. Für Aktionäre ist das ein klares Signal: Wer auf ein verbessertes Angebot hofft, bekommt dafür aus Worthingtons Sicht keine Grundlage.

Gleichzeitig machte der CEO deutlich, dass Worthington nicht auf Klöckner festgelegt ist. Klöckner sei zwar die strategisch beste Option gewesen, aber es gebe „gute Alternativen“. Diese weiteren Ziele wären laut Gilmore eher in Nordamerika beziehungsweise den USA zu finden.

Im Ergebnis richtet sich der Blick bis zum 12. März auf eine simple Marke: Gelingt Worthington der Sprung von derzeit rund 53% auf mindestens 65%, steht die Übernahme – bleibt das Unternehmen darunter, muss Worthington andere Akquisitionsziele verfolgen.

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