Erst vor wenigen Tagen konnte Kapsch TrafficCom mit einem neuen Auftrag aus Griechenland punkten. Dazu gesellt sich nun eine Erfolgsmeldung aus New York. Dort wird dem österreichischen Unternehmen die Ehre zuteil, zwei zusätzliche Verkehrsleitzentralen für das Verkehrsministerium des Bundesstaates in den Betrieb zu nehmen. Zu finden sind die Standorte in Utica und Binghamton. Umfasst werden 13 Landkreise mit knapp einer Million Einwohnern.

Der damit verbundene Vertrag verfügt über eine Laufzeit von drei Jahren mit zwei jeweils einjährigen Optionen für eine Verlängerung. Der Vertragswert beläuft sich auf 6,3 Millionen US-Dollar. Für Kapsch TrafficCom ist das Ganze zweifellos eine gute Nachricht. An der Börse geht es aber etwas unter und die Aktie wertete am Freitag letztlich um zwei Prozent auf 5,92 Euro ab.

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Kapsch TrafficCom: Schwer verdaulich

Sowohl der Auftragseingang aus Griechenland als auch der Vertrag mit New York sind für Kapsch TrafficCom angenehme Entwicklungen. Den Anlegern fällt es jedoch schwer, aufgrund dessen schon in Euphorie zu verfallen. Denn angesichts der Meldung aus dem Herbst über deutlich geringere Umsätze und Gewinne im laufenden Geschäftsjahr wirken die Neuigkeiten wie der berüchtigte Tropfen auf dem heißen Stein.

Ende Oktober kündigte Kapsch TrafficCom an, dass die Umsätze nur noch bei 450 Millionen Euro statt der vorher veranschlagten 510 Millionen Euro landen sollen. Für das EBIT wurde das Ziel von 45 auf nur noch 25 Millionen Euro reduziert. Die Aktie reagierte darauf mit einem massiven Kursrutsch, von dem die Kapsch TrafficCom-Aktie sich bis heute nicht erholen konnte. Im September wurden die Anteilsscheine noch zu je über sieben Euro gehandelt.

Da darf noch mehr kommen

Großen Einfluss auf die schwache Prognose haben ausbleibende Auftragseingänge. Daher dürfen die bisherigen Meldungen aus dem noch jungen Jahr 2026 vielleicht schon mal als Schritt in die richtige Richtung interpretiert werden. Es wird aber schlicht noch mehr kommen müssen, damit die Anteilseigner die weniger erfreulichen Nachrichten aus dem Vorjahr endlich vollständig verdauen können.

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