JinkoSolar Aktie: Ernüchternde Realität!
Der Solarkonzern JinkoSolar steht vor einer harten Bewährungsprobe. Während die weltweite Nachfrage nach Photovoltaik stabil bleibt, fressen fallende Preise die Margen der gesamten Branche auf. Vorläufige Zahlen der wichtigsten operativen Tochtergesellschaft zeigen nun das volle Ausmaß dieser Entwicklung.
Dramatischer Ergebnisrückgang bei Tochtergesellschaft
Die Tochtergesellschaft Jiangxi Jinko, an der JinkoSolar eine Mehrheit von rund 55,6 % hält, hat ihre vorläufigen Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2025 veröffentlicht. Der Umsatz sank im Vergleich zum Vorjahr deutlich um fast 30 % auf 65,49 Milliarden RMB. Besonders kritisch stellt sich die Ertragslage dar: Aus einem kleinen Gewinn im Jahr 2024 wurde ein Nettoverlust von 6,79 Milliarden RMB.
Das Management führt diese Entwicklung direkt auf den massiven Preisverfall bei Photovoltaik-Produkten auf dem Weltmarkt zurück. Da die Verkaufspreise schneller sanken als die Produktionskosten angepasst werden konnten, weitete sich der operative Verlust auf 9,11 Milliarden RMB aus. Dies belastete auch die Bilanz der Tochtergesellschaft erheblich, deren Eigenkapital um mehr als ein Fünftel schrumpfte.
Branchenweite Überkapazitäten belasten
Die gesamte Solarbranche kämpft derzeit mit massiven Überkapazitäten, die einen harten Preiskampf ausgelöst haben. Können staatliche Eingriffe in China das Blatt für die Modulhersteller zeitnah wenden? Erste Signale von Wettbewerbern wie Daqo New Energy deuten darauf hin, dass staatliche Initiativen zur Marktdisziplin in der zweiten Jahreshälfte 2025 zu einer ersten Preisstabilisierung geführt haben könnten.
An der Börse spiegelte sich die angespannte Lage zuletzt in einer schwachen Kursentwicklung wider. Die Aktie verlor am vergangenen Freitag rund 4,45 % an Wert. Mit einem Minus von gut 10 % seit Jahresbeginn und einem Abstand von fast 19 % zum 52-Wochen-Hoch notiert das Papier technisch gesehen in der Nähe einer überverkauften Zone, was durch einen RSI von 31,7 unterstrichen wird.
Ausblick auf die Konzernzahlen
Marktteilnehmer warten nun auf den vollständigen, konsolidierten Geschäftsbericht von JinkoSolar nach US-GAAP. Diese Zahlen werden verdeutlichen, inwieweit die Verluste der Tochtergesellschaft das Gesamtergebnis des Konzerns prägen. Für die kommenden Quartale bleibt entscheidend, ob die Stabilisierungsbemühungen bei den vorgelagerten Rohstoffkosten tatsächlich ausreichen, um die Profitabilität der Modulproduktion wiederherzustellen.
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