BioNTech startet in den März mit drei parallelen Großbaustellen: Eine neue Personalchefin tritt heute an, der Patentstreit mit Moderna eskaliert, und in gut einer Woche stehen die Jahreszahlen 2025 an. Für Anleger wird es jetzt unübersichtlich.

Neue Vorständin für Personalstrategie

Der Aufsichtsrat hat Kylie Jimenez mit Wirkung zum 1. März 2026 als Chief People Officer in den Vorstand berufen. Die neu geschaffene Position unterstreicht die strategische Neuausrichtung: Bis 2030 will sich BioNTech vom reinen Impfstoffhersteller zum Multi-Produkt-Onkologieunternehmen wandeln.

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Jimenez bringt über 20 Jahre globale HR-Erfahrung mit, zuletzt als globale Personalchefin bei Georg Fischer. Zuvor sammelte sie Führungserfahrung bei Toyota, Johnson & Johnson und General Mills. Die Beförderung auf Vorstandsebene signalisiert: Das Mainzer Unternehmen investiert in die organisatorische Infrastruktur für die nächste Wachstumsphase.

Patenklage gegen Moderna verschärft Konkurrenzkampf

Parallel läuft die juristische Offensive gegen den mRNA-Rivalen Moderna auf Hochtouren. BioNTech verklagte Moderna vor einem Bundesgericht in Delaware wegen Patentverletzung. Der Vorwurf: Modernas COVID-19-Impfstoff mNEXSPIKE verletze Patentrechte von BioNTech und Pfizer für deren Konkurrenzprodukt Comirnaty.

Konkret geht es um eine Technologie für optimiertes mRNA-Impfstoff-Design, das Patienten niedrigere Dosierungen ermöglicht. Die finanziellen Dimensionen sind erheblich: Moderna erzielte bis zum dritten Quartal 2025 COVID-19-Impfstoffumsätze von 1,168 Milliarden Dollar. mNEXSPIKE soll in der Impfsaison 2025/2026 für 55 Prozent der COVID-Impfstofferlöse verantwortlich sein.

BioNTech fordert Schadenersatz und wirft Moderna vorsätzliche Patentverletzung vor. Moderna kündigte an, sich energisch zu verteidigen. Der Rechtsstreit ist Teil eines größeren Patentkonflikts: Moderna hatte bereits 2022 BioNTech und Pfizer wegen Comirnaty verklagt – ein Verfahren, das noch läuft.

Jahreszahlen am 10. März im Fokus

Am 10. März 2026 legt BioNTech die Zahlen für das vierte Quartal und Gesamtjahr 2025 vor. Die Prognose: Umsätze zwischen 2,6 und 2,8 Milliarden Euro. Zum Jahresende 2025 verfügte das Unternehmen über liquide Mittel und Investments von 17,2 Milliarden Euro.

Im dritten Quartal 2025 hatte BioNTech Erlöse von 1.518,9 Millionen Euro erzielt – ein Anstieg im Jahresvergleich. Der Nettoverlust lag bei 28,7 Millionen Euro. Die 1,5 Milliarden Dollar aus der Bristol Myers Squibb-Kooperation halfen, die Jahresprognose anzuheben.

Für 2026 rechnet das Management mit leicht rückläufigen Comirnaty-Umsätzen und keinen Onkologie-Produkterlösen. Der Schwerpunkt liegt auf der Beschleunigung der Krebs-Pipeline: 15 Phase-3-Studien bis Jahresende und sieben späte Datenpräsentationen sind geplant. Mit der Übernahme von CureVac im Dezember 2025 – rund 86,75 Prozent der Aktionäre akzeptierten das Angebot – verstärkte BioNTech seine mRNA-Position zusätzlich.

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