Vom Bitcoin-Miner zum KI-Infrastruktur-Riesen: IREN vollzieht gerade einen der radikalsten Strategiewechsel der Branche. Während viele Krypto-Unternehmen noch nach einer nachhaltigen Zukunft jenseits des Mining-Geschäfts suchen, liefert IREN durch einen Milliarden-Deal mit Microsoft bereits Fakten. Die Aktie honorierte diesen Wandel zuletzt mit massiven Kursgewinnen, doch Analysten sehen das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht.

Seltenes Analysten-Signal

Ein starkes Kaufargument lieferte zuletzt das Analystenhaus H.C. Wainwright. In einem seltenen Schritt stuften die Experten das Papier am 13. Januar direkt von „Verkaufen“ auf „Kaufen“ hoch – ein sogenanntes „Double Upgrade“. Das Kursziel wurde dabei deutlich von 56 auf 80 US-Dollar angehoben, was vom aktuellen Niveau aus ein Potenzial von über 40 Prozent impliziert.

Hintergrund für den radikalen Sinneswandel der Analysten ist das wachsende Vertrauen in die Expansionspläne des Unternehmens. Angesichts der weltweit explodierenden Nachfrage nach GPU-Rechenleistung kommt die strategische Neuausrichtung von IREN genau zur richtigen Zeit.

Der Microsoft-Faktor

Das Herzstück der Neubewertung ist ein Fünf-Jahres-Vertrag mit Microsoft über ein Gesamtvolumen von 9,7 Milliarden US-Dollar. Dieser Abschluss markiert die entscheidende Abkehr vom volatilen Bitcoin-Mining hin zu margenstarken KI-Cloud-Dienstleistungen. IREN positioniert sich damit als kritischer Infrastruktur-Lieferant für Hyperscaler, die händeringend nach Rechenkapazität suchen.

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Marktbeobachter werten diesen Deal als Bestätigung des Geschäftsmodells. Prognosen gehen nun von einem Umsatzwachstum von rund 126 Prozent für das Geschäftsjahr 2026 aus, mit dem Ziel, einen annualisierten Umsatz von 3,4 Milliarden US-Dollar zu erreichen.

Zahlen bestätigen den Kurs

Dass die Strategie nicht nur auf dem Papier existiert, zeigten die Ergebnisse des ersten Quartals im November 2025. Der Umsatz sprang im Jahresvergleich um 355 Prozent auf über 240 Millionen US-Dollar. Mit einer gefüllten Kriegskasse von 1,8 Milliarden US-Dollar (Stand Ende Oktober) und einer im Dezember platzierten Wandelanleihe über weitere 2,3 Milliarden ist die Finanzierung der Expansion gesichert. Das Ziel ist ambitioniert: Der Bestand an Hochleistungs-Chips (GPUs) soll bis Ende 2026 von 23.000 auf 140.000 Einheiten steigen.

Mit einem Kursplus von knapp 490 Prozent auf Zwölf-Monats-Sicht gehört der Titel bereits zu den absoluten Top-Performern am Markt. Allein in den letzten 30 Tagen legte die Aktie um über 40 Prozent zu.

Nächster Meilenstein im Februar

Die nächste Bewährungsprobe steht unmittelbar bevor: Am 5. Februar 2026 veröffentlicht IREN die Zahlen zum zweiten Quartal. Anleger werden dabei besonders genau prüfen, ob der aggressive GPU-Ausbau im Zeitplan liegt und wie stark der Microsoft-Deal bereits zum Umsatz beiträgt. Diese Daten werden zeigen, ob die aktuelle Bewertung von knapp 19 Milliarden US-Dollar durch operatives Wachstum untermauert wird.

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