Feuerwerk zum Wochenstart, Katerstimmung am Dienstag: Während die CES 2026 die KI-Fantasie beflügelt, sorgt eine Pflichtmitteilung an die US-Börsenaufsicht für Unruhe bei den Aktionären. Anleger stellen sich die Frage: Ist der plötzliche Rücksetzer nur eine technische Korrektur oder ein Warnsignal?

Angst vor Verwässerung

Die Aktie von IREN Limited schloss am gestern bei 45,06 US-Dollar, was einem Minus von 6,6 Prozent entspricht. Auslöser für die Gewinnmitnahmen war ein sogenanntes S-8 Filing bei der SEC. Das Unternehmen registrierte darin rund 17,5 Millionen Aktien im Wert von knapp 661 Millionen US-Dollar für sein Mitarbeiteranreizprogramm. Zwar handelt es sich hierbei nicht um einen direkten öffentlichen Verkauf, doch die schiere Größe des Pakets weckte am Markt Befürchtungen bezüglich einer künftigen Verwässerung der bestehenden Anteile.

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Der KI-Treiber bleibt intakt

Der gestrige Kursrutsch steht im scharfen Kontrast zum Montag, als das Papier um fast 13 Prozent nach oben schoss. Getrieben wurde diese Euphorie durch die CES in Las Vegas und die Vorstellung von Nvidias neuer „Rubin“-Architektur. Diese bestätigt die These, dass die Nachfrage nach Hochleistungsrechenzentren (HPC) das Angebot weiterhin übersteigt.

IREN profitiert als Unternehmen, das sich vom reinen Bitcoin-Mining hin zu AI-Cloud-Diensten wandelt, direkt von dieser Entwicklung. Das fundamentale Sicherheitsnetz bildet dabei der im November 2025 angekündigte 9,7-Milliarden-Dollar-Vertrag mit Microsoft, der langfristige Einnahmen sichert.

Skepsis bei Analysten

Die Bewertung der IREN-Aktie bleibt für den Markt eine Herausforderung. Das Unternehmen bewegt sich in einem Spannungsfeld zwischen dem Bitcoin-Kurs und den Investitionszyklen der großen Tech-Konzerne. Während einige Marktteilnehmer einen Abschlag gegenüber reinen Rechenzentrumsbetreibern wie Vertiv sehen, bleiben Großbanken vorsichtig. So hält J.P. Morgan an der Einstufung „Underweight“ fest und verweist auf Bewertungsbedenken, die im Gegensatz zu optimistischeren Kurszielen anderer Häuser stehen.

Der Fokus der Anleger verschiebt sich nun auf den 18. Februar 2026, wenn IREN die Ergebnisse für das zweite Geschäftsquartal vorlegt. Entscheidend wird sein, ob die Marke von 45 US-Dollar hält und ob das Unternehmen Fortschritte bei der Monetarisierung seiner Energie-Pipeline vorweisen kann.

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