Nvidia investiert zwei Milliarden Dollar in Nebius Group – und der Markt reagiert prompt: Die Aktie des KI-Cloud-Anbieters legte am Mittwoch um 16 Prozent zu. Das ist keine gewöhnliche Kapitalspritze, sondern eine strategische Partnerschaft, die Nebius in eine andere Liga katapultiert.

Was hinter dem Deal steckt

Nvidia und Nebius haben am 11. März 2026 eine umfassende Zusammenarbeit vereinbart. Im Mittelpunkt steht der Aufbau einer vollintegrierten KI-Cloud-Plattform – von der Chip-Architektur bis zur Produktionssoftware. Nebius erhält dabei frühzeitigen Zugang zu Nvidias nächsten Hardware-Generationen, darunter die künftige Rubin-GPU-Serie und Vera-CPUs. Die Rubin-Chips sollen Inferenz-Workloads zehnmal kosteneffizienter verarbeiten als die aktuelle Blackwell-Generation.

Konkret umfasst die Partnerschaft Bereiche wie KI-Infrastruktur-Deployment, Fleet Management, Inferenz sowie Design und Betrieb sogenannter AI Factories. Nvidia unterstützt Nebius dabei, bis Ende 2030 mehr als fünf Gigawatt Rechenkapazität aufzubauen – darunter eine 1,2-Gigawatt-Anlage im US-Bundesstaat Missouri, die der Stadtrat von Independence am 4. März offiziell genehmigt hat.

Starkes Wachstum als Grundlage

Die Investition kommt nicht aus dem Nichts. Nebius meldete für das vierte Quartal 2025 einen Umsatz von 228 Millionen Dollar – ein Plus von 547 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der annualisierte Umsatz lag zum Jahresende bei 1,25 Milliarden Dollar und übertraf damit die eigene Prognose. Das KI-Cloud-Kerngeschäft wuchs sogar um 830 Prozent. Gleichzeitig drehte das bereinigte EBITDA erstmals ins Positive: Die Marge im KI-Cloud-Segment stieg von 19 Prozent im dritten auf 24 Prozent im vierten Quartal.

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Zu den Kunden zählen Microsoft und Meta Platforms, mit denen Nebius KI-Infrastrukturverträge über insgesamt mehr als 20 Milliarden Dollar abgeschlossen hat. Die Zahl der Rechenzentrumsstandorte soll 2026 von sieben auf 16 steigen, ergänzt durch eine Expansion in die Asien-Pazifik-Region.

Einbettung in Nvidias Investitionsstrategie

Der Deal reiht sich in ein Muster ein. Erst wenige Wochen zuvor hatte Nvidia beim KI-Cloud-Anbieter CoreWeave ebenfalls zwei Milliarden Dollar investiert – begleitet von einem Infrastrukturauftrag über 6,3 Milliarden Dollar. Kurz davor flossen je zwei Milliarden in die Glasfaser-Spezialisten Lumentum und Coherent. Nvidia baut sich damit ein Netzwerk strategischer Minderheitsbeteiligungen auf, das den Absatz seiner Chips mit langfristiger Infrastrukturplanung verbindet.

Ab dem 12. März wird Nebius zudem in den Bloomberg 500 Index aufgenommen – ein weiteres Zeichen für den gestiegenen Stellenwert des Unternehmens unter US-gelisteten Firmen.

Mit der Übernahme des Agentic-Search-Unternehmens Tavily, das rund 700.000 Entwickler auf die Nebius-Plattform bringt, positioniert sich das Unternehmen gezielt für den wachsenden Markt für autonome KI-Agenten – ein Segment, das laut Prognosen bis Anfang der 2030er-Jahre ein Volumen von bis zu 200 Milliarden Dollar erreichen könnte.

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