Iovance Biotherapeutics punktet gleich an zwei Fronten: Während ein neuer Großinvestor an Bord geht, übertreffen frische klinische Daten für die Flaggschiff-Therapie Amtagvi die bisherigen Erwartungen deutlich. Die Kombination aus institutionellem Vertrauen und messbaren Behandlungserfolgen sorgt für neuen Optimismus.

  • Neuer Großaktionär: State Street hält laut SEC-Meldung nun 5,1 % der Anteile (20,16 Millionen Aktien).
  • Therapie-Erfolg: „Real-World“-Daten für Amtagvi zeigen eine Ansprechrate von 44 %.
  • Marktumfeld: Hohe M&A-Aktivität im Biotech-Sektor stützt das Sentiment.
  • Kursreaktion: Das Papier legt heute um rund 3,3 % auf 2,69 US-Dollar zu.

Institutioneller Einstieg und starke Daten

Gestern wurde bekannt, dass die State Street Corporation eine signifikante Position bei Iovance aufgebaut hat. Der Vermögensverwalter meldete eine passive Beteiligung von 5,1 %. Ein solches Engagement eines Branchenschwergewichts wird am Markt oft als wichtiges Signal für die Stabilität des Titels gewertet.

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Zeitgleich präsentierte das Unternehmen neue Erkenntnisse zur Anwendung seiner Zelltherapie Amtagvi bei fortgeschrittenem Melanom. Die Daten aus der praktischen Anwendung bei 41 Patienten zeigen eine objektive Ansprechrate von 44 %. Damit liegt dieser Wert deutlich über den 31 %, die im Rahmen der ursprünglichen Zulassungsstudie erreicht wurden. Besonders wirksam erwies sich die Therapie bei Patienten, die sie bereits in einem frühen Stadium erhielten: Hier stieg die Ansprechrate sogar auf 52 %.

Rückenwind durch den Sektor

Das positive Sentiment wird durch eine allgemeine Belebung im Biotech-Sektor verstärkt. Die gestrige Nachricht über die Übernahme von Orna Therapeutics durch Eli Lilly unterstreicht das anhaltende Interesse der Pharmariesen an innovativen Zukäufen. Solche Deals verbessern meist auch die Bewertung von mittelgroßen Unternehmen wie Iovance, da sie das strategische Potenzial der gesamten Branche unterstreichen.

Für Iovance rücken nun der weitere kommerzielle Rollout von Amtagvi sowie die klinische Pipeline in den Fokus. Entscheidend für die langfristige Bewertung wird der Fortgang der Phase-3-Studie TILVANCE-301 sein. Neue Daten aus dieser Untersuchung werden zeigen, ob die Therapie ihren Vorsprung in der Praxis dauerhaft behaupten kann.

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