IO Biotech Aktie: Gefährliche Verwirrungen?

Die Aktie von IO Biotech schloss den Freitag unverändert bei 1,58 Dollar nach einer Handelssession mit Schwankungen von fast 6 Prozent. Damit setzt sich die extreme Volatilität fort, die den Titel seit den wichtigen Datenveröffentlichungen im August prägt. Innerhalb der letzten zehn Tage verlor die Aktie satte 26,85 Prozent – ein klares Zeichen für die anhaltende Verunsicherung der Anleger.
Phase-3-Studie enttäuscht primären Endpunkt
Am 11. August veröffentlichte IO Biotech die Topline-Ergebnisse der entscheidenden Phase-3-Studie für seinen Krebsimpfstoff-Kandidaten Cylembio®. Die Studie in Kombination mit Mercks KEYTRUDA® zeigte zwar klinische Verbesserungen beim progressionsfreien Überleben, verfehlte jedoch den primären Endpunkt der statistischen Signifikanz knapp.
Die Marktreaktion war typisch für Biotech: Zunächst schoss die Aktie im Premarket-Handel um 51 Prozent auf 2,74 Dollar hoch, nur um bis Mittag desselben Tages 27 Prozent einzubrechen, als Anleger die Implikationen des verfehlten Endpunkts realisierten. Das Unternehmen kündigte an, im Herbst 2025 Gespräche mit der FDA zur Einreichung eines Biologics License Application bis Jahresende zu führen.
Finanzieller Druck steigt
Drei Tage später, am 14. August, legte IO Biotech seine Zahlen für das zweite Quartal 2025 vor und verschärfte die Sorgen der Anleger:
- Nettoverlust von 26,2 Millionen Dollar (gegenüber 20,7 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum)
- Forschungs- und Entwicklungskosten stiegen auf 16,7 Millionen Dollar
- EPS von -0,40 Dollar verfehlte die Erwartungen von -0,35 Dollar
- Liquidität belief sich auf 28,1 Millionen Dollar per 30. Juni
Immerhin sicherte sich das Unternehmen im Juli zusätzliche 12,5 Millionen Euro durch eine Kreditfazilität der Europäischen Investitionsbank, was die Finanzierungsreichweite bis ins erste Quartal 2026 verlängern soll.
Was kommt als nächst?
Die entscheidende Frage lautet: Kann die FDA überzeugt werden? Die bereits erteilte Breakthrough Therapy Designation könnte einen beschleunigten Zulassungspfad ermöglichen – vorausgesetzt, die Behörde bewertet die Gesamtdaten inklusive Subgruppenanalysen positiv.
Investoren sollten diese Termine im Blick behalten:
- FDA-Gespräche im Herbst 2025
- Potenzielle BLA-Einreichung bis Ende 2025
- Erste Daten aus Phase-2-Studien in der zweiten Jahreshälfte 2025
- Präsentationen bei der Morgan Stanley Healthcare Conference (9. September) und der H.C. Wainwright Conference (10. September)
Die technische Chartlage signalisiert weiterhin einen bärischen Trend. Die Aktie bleibt extrem anfällig für Nachrichten zum regulatorischen Prozess – die nächsten Wochen werden richtungsweisend.
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