Applied Blockchain Aktie: Milliardenschwerer Auftragsbestand
Applied Blockchain treibt den Ausbau seiner Rechenzentren mit einer neuen 50-Millionen-Dollar-Finanzierung voran. Während die Aktie nach einem massiven Kurssprung in der Vorwoche gestern eine Verschnaufpause einlegte, rückt die fundamentale Basis in den Fokus. Kann das Unternehmen die gewaltige Pipeline von 16 Milliarden US-Dollar effizient in operativen Erfolg ummünzen?
- Finanzierung: 50 Millionen US-Dollar für den Bau von Polaris Forge 2.
- Backlog: 16 Milliarden US-Dollar an langfristigen Leasing-Zusagen.
- Wachstum: Umsatzplus von 250 % im Vergleich zum Vorjahr.
- Kapazität: 600 Megawatt vertraglich gesicherte Leistung.
Fokus auf Infrastruktur-Ausbau
Nachdem die Aktie am vergangenen Freitag noch um 25 Prozent nach oben geschossen war, korrigierte der Titel gestern um 2,3 Prozent auf 36,60 US-Dollar. Das Handelsvolumen lag mit 23,7 Millionen Aktien deutlich unter dem jüngsten Durchschnitt. Anleger verarbeiten derzeit die Nachricht über einen neuen besicherten Kredit in Höhe von 50 Millionen US-Dollar. Dieses Kapital ist zweckgebunden für den Bau des Datenzentrums Polaris Forge 2.
Das Projekt ist Teil einer Strategie, die darauf abzielt, eine Gesamtkapazität von 600 Megawatt (MW) bereitzustellen. Ein wesentlicher Teil des aktuellen Backlogs von 16 Milliarden US-Dollar basiert auf einem 15-jährigen Vertrag mit CoreWeave für den Standort Polaris Forge 1. Parallel dazu entsteht mit Delta Forge 1 eine „KI-Fabrik“, die mit 430 MW speziell für rechenintensive Anwendungen konzipiert ist.
Sprung in die operative Gewinnzone
Die operativen Zahlen des zweiten Geschäftsquartals 2026 belegen das Tempo: Der Umsatz stieg auf 126,6 Millionen US-Dollar. Besonders positiv wertet der Markt die Entwicklung beim Ergebnis. Der Nettoverlust schrumpfte im Vorjahresvergleich signifikant von 123 Millionen auf 31,2 Millionen US-Dollar. Mit einem bereinigten EBITDA von 20,2 Millionen US-Dollar gelang zudem erstmals der Sprung in die operative Gewinnzone.
Zusätzliche Dynamik verspricht die geplante Abspaltung der Cloud-Sparte im ersten Halbjahr 2026. Durch eine Fusion soll die neue Einheit ChronoScale entstehen, die sich rein auf beschleunigte Recheninfrastruktur konzentriert. Dieser Schritt soll die Unternehmensstruktur vereinfachen und den Fokus als reiner Infrastruktur-Anbieter für den KI-Sektor schärfen.
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