Infineon Aktie: Rückkauf für 200 Millionen
Infineon startet heute ein Aktienrückkaufprogramm über bis zu 200 Millionen Euro. Bis zu 4 Millionen eigene Papiere will der Chipkonzern bis zum 27. März vom Markt nehmen – dennoch reagiert die Aktie mit Verlusten. Was steckt dahinter?
Der Vorstand hatte das Programm bereits am 30. Januar mit Zustimmung des Aufsichtsrats beschlossen. Basis ist eine Ermächtigung der Hauptversammlung von 2023. Ein unabhängiges Kreditinstitut führt die Käufe über den Xetra-Handel durch und trifft die Timing-Entscheidungen eigenständig.
Mitarbeiterbeteiligung im Fokus
Die zurückgekauften Aktien sind ausschließlich für Mitarbeiterbeteiligungsprogramme vorgesehen. Arbeitnehmer der Gesellschaft und verbundener Unternehmen sowie Vorstands- und Geschäftsführungsmitglieder sollen damit bedient werden. Bereits im November 2025 hatte Infineon ein kleineres Programm über 750.000 Aktien für denselben Zweck umgesetzt.
Der Kaufpreis je Aktie darf den Eröffnungskurs im Xetra-Handel um maximal 10 Prozent über- und 20 Prozent unterschreiten. Infineon selbst zahlt einen Abschlag zum volumengewichteten Durchschnittskurs während der Rückkaufperiode. Pro Handelstag werden nicht mehr als 25 Prozent des durchschnittlichen Tagesumsatzes erworben.
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Anleger bleiben skeptisch
Trotz des Millionenprogramms gab die Infineon-Aktie heute um 0,6 Prozent nach und notierte bei 44,82 Euro. Das Gesamtmarktumfeld belastet: Der DAX verlor 0,5 Prozent, Technologiewerte gehörten mit minus 1,4 Prozent zu den schwächsten Sektoren. Die anhaltende Unsicherheit rund um US-Zölle und geopolitische Spannungen drückt auf die Stimmung.
Das aktuelle Rückkaufvolumen entspricht etwa 0,3 Prozent der Marktkapitalisierung. Infineon darf auf Basis der Hauptversammlungsermächtigung bis Februar 2028 insgesamt bis zu 10 Prozent des Grundkapitals zurückerwerben. Alle Transaktionen werden gemäß EU-Verordnung 596/2014 transparent auf der Unternehmenswebsite veröffentlicht und bleiben dort mindestens fünf Jahre abrufbar.
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