Infineon eilt an der Börse derzeit von Hoch zu Hoch. Angetrieben durch eine aggressive KI-Strategie und ein laufendes Aktienrückkaufprogramm hat der Halbleiterhersteller das Vertrauen der Anleger eindrucksvoll bestätigt. Die Kombination aus organischem Wachstum und gezielten Zukäufen wirft die Frage auf: Wie viel Potenzial steckt noch in dem DAX-Titel?

Rückkaufprogramm stützt Kurs

Der jüngste Kursanstieg wird technisch durch konkrete Kapitalmaßnahmen untermauert. Seit dem 23. Februar 2026 kauft der Konzern eigene Anteile über die Börse zurück. Bis zu 200 Millionen Euro investiert das Management, um bis Ende März Aktien für Mitarbeiterbeteiligungsprogramme zu erwerben. Diese Nachfrage sorgte für zusätzlichen Auftrieb und trieb das Papier zuletzt auf ein neues 52-Wochen-Hoch von 48,17 Euro.

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Milliardenwette auf Künstliche Intelligenz

Fundamental treibt vor allem die klare Neuausrichtung auf das KI-Geschäft die Bewertung. Das Management hat die geplanten Investitionen für das laufende Geschäftsjahr signifikant um 500 Millionen Euro auf nun 2,7 Milliarden Euro erhöht. Ein Großteil dieser Mittel fließt in den beschleunigten Hochlauf der neuen Smart Power Fab in Dresden, die im Sommer eröffnet werden soll.

Die ambitionierten Ziele unterstreichen den Optimismus: Bereits für das laufende Geschäftsjahr 2026 rechnet der Konzern mit KI-bezogenen Erlösen von rund 1,5 Milliarden Euro. Bis 2027 soll dieser Wert auf 2,5 Milliarden Euro klettern.

Expansion durch Zukäufe und Partnerschaften

Parallel zum organischen Ausbau stärkt Infineon sein Portfolio extern. Die Übernahme des Sensor-Geschäfts von ams OSRAM für 570 Millionen Euro ergänzt die Produktpalette im Bereich Analog/Mixed-Signal. Zusätzlich festigt eine vertiefte Kooperation mit BMW für die "Neue Klasse" die Position im wichtigen Automobilsektor.

Der Fokus richtet sich nun auf die anstehende Embedded World in Nürnberg ab dem 10. März, wo der Konzern weitere KI-Lösungen präsentieren wird. Sollte die Integration der Zukäufe reibungslos verlaufen und die Nachfrage stabil bleiben, stehen die Chancen gut, dass der beeindruckende Lauf von über 22 Prozent seit Jahresbeginn noch nicht am Ende ist.

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