Symrise Aktie: Bericht rückt näher
Bei Symrise laufen gerade mehrere Fäden zusammen: Das Aktienrückkaufprogramm nimmt Fahrt auf, während sich Leerverkäufer in den USA auffällig zurückziehen. Gleichzeitig steht schon am kommenden Mittwoch der Corporate Report 2025 an – und damit ein Termin, der die jüngsten Signale mit harten Zahlen unterlegen muss.
Gestern schloss die Aktie bei 76,72 Euro. Auf 12-Monats-Sicht steht dennoch ein Minus von 20,38% – der Markt wartet also nicht nur auf gute Stimmung, sondern auf belastbare Fortschritte.
Aktienrückkauf: Tempo bleibt hoch
Im Rahmen des laufenden Rückkaufprogramms hat Symrise in der Woche vom 16. bis 20. Februar insgesamt 156.000 eigene Aktien erworben. Das Wochenvolumen lag bei rund 11,7 Mio. Euro, der gewichtete Durchschnittskurs bei 75,09 Euro je Aktie.
Seit Start des Programms am 2. Februar 2026 summieren sich die Rückkäufe damit auf 471.143 Aktien (Stand: 20. Februar). Das Programm war am 12. Januar angekündigt worden, umfasst ein Volumen von bis zu 400 Mio. Euro und läuft bis 31. Oktober 2026. Ziel ist die Einziehung der Aktien und damit eine Herabsetzung des Grundkapitals. Abgewickelt werden die Käufe über mehrere Handelsplätze durch ein beauftragtes Kreditinstitut.
Short Interest bricht ein – was steckt dahinter?
Parallel dazu ist das Short Interest der Symrise-ADR (SYIEY) an den US-OTC-Märkten deutlich gefallen: Zum Stichtag 13. Februar wurden 40.582 Aktien leerverkauft gemeldet – nach 187.110 zum Stichtag 29. Januar. Das entspricht einem Rückgang um 78,3%.
Das ist zumindest ein Hinweis auf eine veränderte Positionierung am Markt: Wer zuvor auf fallende Kurse gesetzt hat, hat diese Wetten zuletzt spürbar zurückgefahren. Ob dahinter vor allem Risikoreduzierung vor dem Zahlenwerk steckt oder eine grundsätzliche Neubewertung, dürfte der Corporate Report 2025 am 4. März (7:30 Uhr MEZ) klarer einordnen helfen.
Corporate Report 2025: Diese Punkte stehen im Fokus
Der Bericht wird die vollständigen Jahreszahlen für 2025 liefern – und damit auch zeigen, ob die bisher kommunizierten Ziele gehalten wurden. Im Halbjahresbericht 2025 hatte Symrise die EBITDA-Margenprognose von rund 21% auf rund 21,5% angehoben. Beim Umsatz stellte das Unternehmen ein organisches Wachstum von 5 bis 7% in Aussicht.
Zusätzlich ist der Hintergrund wichtig: Im Januar 2026 beschloss Symrise die Veräußerung des Terpen-Geschäfts und nahm eine nicht zahlungswirksame Wertminderung auf die Beteiligung an Swedencare AB vor – Maßnahmen, die laut Unternehmen die finanzielle Flexibilität im Rahmen der ONE-Symrise-Strategie erhöhen sollen. Entlastend kam zudem die Nachricht, dass das US-Justizministerium seine kartellrechtliche Untersuchung eingestellt hat; laut Schreiben vom 5. Februar wurden keine rechtswidrigen Praktiken festgestellt.
Unterm Strich wird der 4. März zum Lackmustest: Dann zeigt sich, ob Rückkauf, Portfolio-Schritte und die zuletzt entspanntere Short-Positionierung durch Ergebnisse und Zielerreichung aus 2025 gestützt werden. Der nächste Fixpunkt im Kalender folgt bereits am 29. April 2026 mit der Quartalsmitteilung Q1 2026.
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