IBM galt lange als technologisches Urgestein, doch der "Big Blue" wandelt sich derzeit erfolgreich zum ernstzunehmenden KI-Profiteur. Nach starken Quartalszahlen und einer Verdopplung des KI-Auftragsbestands notiert die Aktie auf ihrem Jahreshoch. Marktbeobachter und Investoren bewerten den Konzern mittlerweile nicht mehr nur als stabilen Dividendentitel, sondern erkennen neues Wachstumspotenzial.

KI und Mainframe als Kurstreiber

Verantwortlich für die jüngste Rally ist primär die operative Entwicklung, die IBM Ende Januar präsentierte. Der Konzern steigerte seinen Umsatz im vierten Quartal 2025 um über 12 Prozent. Besonders das sogenannte "AI Book of Business" steht im Fokus der Anleger: Das Volumen verdoppelte sich auf 12,5 Milliarden US-Dollar.

Parallel dazu erlebt das klassische Kerngeschäft eine Renaissance. Die Mainframe-Sparte verzeichnete das stärkste Quartal seit über 20 Jahren. Treiber ist hier die neue z17-Generation, die KI-Beschleuniger direkt in der Hardware integriert und so die Brücke zwischen alter Infrastruktur und neuen Technologie-Anforderungen schlägt.

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Marktkommentatoren wie Jim Cramer bezeichnen IBM inzwischen als "seltenen KI-Gewinner" mit moderater Bewertung. Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von etwa 25 für das Jahr 2026 erscheint der Titel im Vergleich zu anderen Tech-Giganten attraktiv bewertet.

Insider senden gemischte Signale

Ein Blick auf die aktuellen Meldungen an die US-Börsenaufsicht SEC zeigt differenzierte Aktivitäten der Führungsebene. Director David N. Farr demonstrierte Vertrauen in die Strategie und kaufte Ende Januar Aktien im Wert von über 300.000 US-Dollar zu.

Auf der anderen Seite verzeichneten CFO James Kavanaugh und SVP Nickle Jaclyn Lamoreaux Verkäufe. Diese Transaktionen sind jedoch im Kontext der Vergütungspraxis zu sehen: Sie dienten primär der Begleichung von Steuerverpflichtungen, die durch das Freiwerden von Aktienoptionen entstanden sind, und stellen kein fundamental negatives Signal dar.

Neben der operativen Stärke setzt IBM auf personelle Impulse: Ab März wird PepsiCo-CEO Ramon L. Laguarta den Verwaltungsrat verstärken, um die digitale Transformation weiter voranzutreiben. Angesichts eines Kursanstiegs von über 24 Prozent auf Sicht von 12 Monaten und der Notierung direkt am 52-Wochen-Hoch von 314,73 US-Dollar bleibt das Momentum auf der Seite der Bullen.

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