IBM Aktie: Kaufinteresse steigt
IBM wandelt sich vom klassischen Tech-Riesen zu einem fokussierten Akteur im Bereich künstliche Intelligenz und Hybrid Cloud. Diese strategische Neuausrichtung scheint nun Früchte zu tragen, wie jüngste Bewegungen am Markt zeigen. Institutionelle Investoren bauen ihre Positionen aus und Analysten sehen neues Wachstumspotenzial. Gelingt dem Konzern damit der nachhaltige Ausbruch nach oben?
Vertrauensbeweis der Großanleger
Ein deutliches Signal kommt aktuell von der Investorenseite. Ferguson Wellman Capital Management hat das Engagement bei IBM verstärkt und die Position laut jüngsten Berichten um 1,9 Prozent aufgestockt. Das Aktienpaket des Vermögensverwalters beläuft sich nun auf einen Wert von rund 41,1 Millionen US-Dollar. Solche Aufstockungen durch institutionelle Adressen werden von Marktbeobachtern oft als Indikator für langfristige Zuversicht gewertet, die über das reine Tagesgeschäft hinausgeht.
Operative Fortschritte bei KI und Edge Computing
Untermauert wird dieser Optimismus durch konkrete operative Fortschritte. IBM weitet die Zusammenarbeit mit Datavault AI aus, um KI-Funktionen auf Basis der hauseigenen „watsonx“-Plattform in Großstädten wie New York und Philadelphia zu implementieren.
Der Fokus liegt dabei auf dem sogenannten Edge Computing – der Datenverarbeitung direkt am Entstehungsort statt in der zentralen Cloud. Dies ermöglicht geringere Latenzzeiten und höhere Sicherheit durch „Zero-Trust“-Netzwerke. Für IBM ist dies ein wichtiger Schritt, um die Monetarisierung der KI-Sparte durch reale Infrastruktur-Projekte voranzutreiben, statt nur theoretische Anwendungen zu präsentieren.
Analysten setzen auf Software-Wachstum
Rückenwind liefert zudem die Analystenseite. Das Investmenthaus Jefferies hat die Einstufung kürzlich auf „Buy“ angehoben. Die Experten begründen dies mit der Erwartung, dass das Softwaregeschäft im Jahr 2026 deutlich an Fahrt aufnehmen wird.
Zentrale Treiber dieser These sind:
* Red Hat: Anhaltend zweistelliges Wachstum im Hybrid-Cloud-Segment.
* Synergien: Positive Margeneffekte durch die Integration jüngster Übernahmen.
* Strukturwandel: Die Prognose, dass Software-Umsätze künftig stärker wachsen als das Beratungsgeschäft, was eine höhere Bewertung der Aktie rechtfertigen würde.
Kurs in Schlagdistanz zum Hoch
Die positive Stimmung spiegelt sich auch im Chartbild wider. Mit einem Schlusskurs von 304,22 US-Dollar notiert die Aktie nur hauchdünne 0,50 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 305,74 US-Dollar. Seit Jahresanfang konnte das Papier bereits um über 4 Prozent zulegen und zeigt damit eine bemerkenswerte relative Stärke im Vergleich zum Gesamtmarkt.
Der nächste wichtige Realitätscheck steht mit den kommenden Quartalszahlen an. Anleger werden hierbei besonders genau prüfen, ob das prognostizierte Wachstum im Softwarebereich eintritt, um die Vorschusslorbeeren der Analysten zu rechtfertigen. Ein nachhaltiger Ausbruch über die Marke von 305 US-Dollar könnte technisch den Weg für weitere Kursgewinne ebnen.
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