Der Nasdaq 100 versucht sich heute an einer Stabilisierung – aber der Boden wirkt noch wackelig. Auslöser ist weniger die Konjunktur als ein harter Richtungswechsel innerhalb des Tech-Sektors: Gewinner werden gekauft, Verlierer fallen durch. Entscheidend ist nun, ob die laufende Berichtssaison den Index wieder trägt oder die jüngste Verkaufswelle nur kurz pausiert.

Berichtssaison treibt die Ausschläge

Im Mittelpunkt steht aktuell weniger „der Markt“ als einzelne Unternehmenszahlen. Genau diese Spreizung sorgt für Nervosität: Während manche Titel nach Zahlen und Ausblicken zweistellig zulegen, rutschen andere trotz solider Ergebnisse ab, wenn der Ausblick enttäuscht. Diese „Dispersion“ erklärt auch, warum sich das Bild im Nasdaq so schnell drehen kann.

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Auffällig: Bei AMD kam es trotz übertroffener Gewinnerwartungen zu einem kräftigen Kursrutsch, weil Anleger den Ausblick als zu schwach einordneten und Sorgen um die Position im KI-Chip-Rennen aufkamen. Gleichzeitig zogen Werte wie Enphase nach starken Quartalszahlen und Prognosen deutlich an. Und bei Silicon Laboratories sorgte eine Übernahmevereinbarung für einen Kurssprung.

Rotation statt breiter Trend

Die Bewegung wirkt wie eine heftige Umschichtung: weg von hoch bewerteter Software und Teilen des Halbleiter-Sektors – hin zu Bereichen, die gerade mit frischem Momentum punkten. Im Text wird das auch am Optionsmarkt sichtbar: erhöhte Put-Nachfrage bei AMD und Palantir trifft auf viel Call-Interesse bei Eli Lilly und Enphase. Das spricht für aktives Repositionieren, nicht für einen ruhigen, breit getragenen Aufschwung.

Wichtig ist auch das Zinsumfeld. Höhere Renditen bei US-Staatsanleihen gelten als Bremsklotz für Tech-Bewertungen, weil künftige Gewinne stärker abgezinst werden. Europa liefert zwar Rückenwind durch sinkende Inflation, doch für die US-Techbörse bleibt die Frage: Wie stark deckeln die Renditen die Erholung?

Technisches Bild: Hürde vor der Nase

Nach dem deutlichen Rücksetzer vom Mittwoch ist der kurzfristige Schaden laut Quelle „signifikant“. Zwar deutet die Vorbörse auf eine technische Gegenbewegung hin, doch die nächste Widerstandszone liegt relativ nah. Gelingt dort kein Durchbruch, könnte es schnell wieder Richtung der jüngsten Tiefs gehen.

Kurz und knapp die zentralen Punkte aus der Quelle:

  • Treiber der Volatilität: Quartalsberichte und Ausblicke, nicht Makrodaten
  • Marktstruktur: starke Spreizung zwischen Gewinnern und Verlierern („Dispersion Trade“)
  • Technik: Erholung aus überverkauften Bereichen, aber Momentum bleibt angeschlagen
  • Blick nach vorn: Die Zone um 25.200–25.250 gilt als erste große Hürde; darunter bleiben Retests der jüngsten Tiefs ein realistisches Szenario

Auch in den bereitgestellten Kursdaten zeigt sich die Vorsicht: Der Index liegt zuletzt rund 4% unter dem 7‑Tage‑Niveau und notiert unter dem 50‑Tage‑Durchschnitt – ein Hinweis darauf, dass die Erholung erst noch Vertrauen zurückgewinnen muss.

Zum US-Start dürfte sich heute viel daran entscheiden, ob der Nasdaq 100 die Erholung über die genannte Widerstandszone tragen kann. Misslingt das, wird der Markt laut Quelle sehr schnell wieder die Region um die jüngsten Tiefstände testen; ein nachhaltiger Ausbruch nach oben würde dagegen Raum bis in den Bereich um 25.400 eröffnen.

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