IBM Aktie: Analysten uneins
IBM hat die 11-Milliarden-Dollar-Übernahme von Confluent offiziell abgeschlossen – ein strategischer Coup für die AI- und Hybrid-Cloud-Ambitionen des Tech-Konzerns. Doch während die Transaktion reibungslos über die Bühne ging, spaltet sie die Analysten. Direkt nach dem Deal-Abschluss folgte am Wochenende eine Abstufung auf "Hold" – aus Sorge vor einer überzogenen Bewertung.
Confluent-Integration: Das steckt dahinter
Am 8. Januar wurde der Kauf von Confluent, dem führenden Anbieter von Datenstreaming-Technologie auf Basis von Apache Kafka, final besiegelt. IBM zahlte rund 11 Milliarden US-Dollar in bar (31 Dollar je Aktie) und integriert die Plattform direkt in sein watsonx-AI-Ökosystem. Der Clou: Echtzeit-Datenströme sind entscheidend für moderne KI-Anwendungen im Enterprise-Bereich. Mit Confluent kann IBM Kunden genau das liefern – und sich von Consumer-orientierten AI-Modellen abgrenzen.
Die Zahlen untermauern die Strategie: IBMs AI-Bookings verdoppelten sich 2025 nahezu auf 9,5 Milliarden Dollar. CEO Arvind Krishna setzt konsequent auf Hybrid Cloud und künstliche Intelligenz, um die Legacy-Hardware-Vergangenheit endgültig hinter sich zu lassen.
Downgrade vs. 360-Dollar-Kursziel
Doch genau hier scheiden sich die Geister. Wall Street Zen stufte IBM am 11. Januar von "Buy" auf "Hold" herab. Begründung: Das Kurs-Gewinn-Verhältnis von 36,4 liegt deutlich über dem historischen Schnitt – die "AI-Prämie" sei bereits eingepreist. Nach dem jüngsten Kursanstieg warnen die Analysten vor überzogenen Erwartungen.
Ganz anders die Einschätzung von Jefferies, die erst Anfang der Woche ihr Kursziel von 300 auf 360 Dollar anhoben und auf "Buy" hochstuften. Ihre These: Die Software-Sparte wird 2026 deutlich schneller wachsen als bisher – getrieben von Red Hat und den unmittelbaren Synergien durch Confluent. Das würde einem Aufwärtspotenzial von rund 18 Prozent entsprechen.
Quartalszahlen als Lackmustest
Am 28. Januar legt IBM die Zahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 vor. Analysten erwarten einen Gewinn je Aktie von 4,33 Dollar – ein Plus von 10,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Beim Umsatz liegt die Konsensschätzung bei 19,21 Milliarden Dollar. Entscheidend wird sein, ob IBM konkrete Guidance zum Umsatzbeitrag von Confluent liefert und die Software-Wachstumsprognose bestätigt. Nur dann dürfte die bullische 360-Dollar-These Rückenwind bekommen. Die technische Lage zeigt zwar einen intakten Aufwärtstrend, doch die Indikatoren nähern sich überkauftem Terrain – eine Konsolidierung wäre nicht überraschend.
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