Hochtief hat zum Wochenauftakt ein technisches Ausrufezeichen gesetzt. Während der Kurs die wichtige 20-Tage-Linie zurückeroberte, untermauert ein prall gefülltes Auftragsbuch die ehrgeizigen Wachstumspläne für das laufende Jahr. Anleger blicken nun verstärkt auf die strategische Neuausrichtung jenseits des klassischen Baugeschäfts.

Dynamische Erholung festigt Aufwärtstrend

Am Montag gelang dem Papier ein signifikanter Sprung über den gleitenden Durchschnitt der letzten 20 Tage. Damit kompensierte die Aktie die jüngste Volatilität und bestätigte ihren langfristigen Aufwärtstrend, der bereits seit Sommer 2024 besteht. Mit einem aktuellen Kurs von 395,60 Euro notiert der Titel zwar leicht unter dem gestrigen Schlussniveau, liegt aber seit Jahresbeginn bereits mit rund 17 Prozent im Plus.

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Die fundamentale Basis für diesen Optimismus liefern die Zahlen des vergangenen Geschäftsjahres. Der Konzern steigerte seinen operativen Gewinn um 26 Prozent auf 789 Millionen Euro und übertraf damit die eigenen Erwartungen. Besonders die Bilanz beim Auftragseingang sticht hervor: Ein währungsbereinigtes Plus von 32 Prozent schraubte den Bestand auf den Rekordwert von rund 73 Milliarden Euro.

Gewinnziel für 2026 fest im Blick

Auf diesem Fundament peilt das Management für das Jahr 2026 einen weiteren Gewinnsprung an. Der operative Nettogewinn soll in einer Spanne zwischen 950 Millionen und 1,025 Milliarden Euro liegen. Das entspräche einer erneuten Steigerung von bis zu 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Passend zu dieser Wachstumsdynamik soll die Dividende für die Aktionäre auf 6,60 Euro pro Aktie angehoben werden.

Strategisch wagt Hochtief zudem den Schritt in neue Märkte. Ein Beherrschungsvertrag mit der neu gegründeten Lithium-Sparte verdeutlicht, dass der Konzern seine Wertschöpfungskette bei Energieprojekten gezielt erweitern will. Die Kooperation mit Partnern wie Vulcan Energy zielt dabei direkt auf die Realisierung europäischer Lithium-Produktionsprojekte ab.

Die kommenden Wochen bleiben ereignisreich: Am 29. April findet die Hauptversammlung in Essen statt, bei der die Aktionäre über die neue Dividendenstrategie und die Portfoliowende entscheiden. Charttechnisch rückt bei einem nachhaltigen Überwinden der 400-Euro-Marke das 52-Wochen-Hoch bei 414,80 Euro wieder in den Fokus.

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