Hochtief Aktie: Erfreuliche Umsatzsteigerung!
Der Baukonzern Hochtief profitiert massiv vom globalen Hunger nach Rechenzentren und digitaler Infrastruktur. Während klassische Bauprojekte oft unter konjunkturellem Druck stehen, katapultieren milliardenschwere Aufträge für KI-Infrastruktur das Papier auf ein neues Allzeithoch. Doch wie nachhaltig ist dieser Aufstieg auf über 400 Euro wirklich?
Verantwortlich für den jüngsten Höhenflug ist vor allem die US-Tochter Turner Construction. Das Unternehmen hat sich als Spezialist für sogenannte Hyperscale-Rechenzentren etabliert. Allein im Bereich der Künstlichen Intelligenz sammelte der Konzern im vergangenen Jahr Aufträge im Wert von 16,8 Milliarden Euro ein. Das entspricht mittlerweile über einem Fünftel des gesamten Auftragsbestands, der mit 72,5 Milliarden Euro einen historischen Höchststand erreicht hat.
Gewinn und Dividende ziehen deutlich an
Die Bilanz für das abgelaufene Geschäftsjahr 2025 untermauert die positive Stimmung. Mit einem Umsatzplus von 15 Prozent auf 38,2 Milliarden Euro und einem operativen Nettogewinn von 789 Millionen Euro übertraf Hochtief die eigenen Prognosen deutlich. Besonders der starke operative Cashflow von 2,1 Milliarden Euro schafft Spielraum für die Aktionäre: Die Dividende soll spürbar auf 6,60 Euro je Anteilsschein angehoben werden.
Gleichzeitig gelang es dem Management, die finanzielle Stabilität zu erhöhen. Die Nettoverschuldung sank auf lediglich 97 Millionen Euro, was dem Konzern in einem Marktumfeld mit gestiegenen Zinsen zusätzliche Sicherheit verleiht.
Analysten reagieren vorsichtig optimistisch
Der Kapitalmarkt feiert die Entwicklung: Die Aktie markierte am Freitag bei 402,20 Euro einen neuen Rekordstand. Seit Jahresbeginn summiert sich das Plus damit bereits auf 18,78 Prozent. Der Titel notiert aktuell gut 12 Prozent über seinem 50-Tage-Durchschnitt, was den steilen Aufwärtstrend der letzten Wochen unterstreicht.
Experten bewerten die Lage dennoch differenziert. Während der Markt die Wachstumsfantasie spielt, hob das Analysehaus Jefferies das Kursziel zwar auf 387 Euro an, bleibt jedoch bei der Einstufung „Hold“. Die Analysten honorieren damit die starke operative Leistung, mahnen aber angesichts der rasanten Kursentwicklung zur Besonnenheit.
Für das laufende Jahr 2026 ist die Marschrichtung bereits vorgegeben. Das Management erwartet eine weitere Steigerung des operativen Gewinns auf eine Spanne zwischen 950 Millionen und 1,025 Milliarden Euro. Entscheidend für die Fortsetzung der Rallye wird sein, ob Hochtief die hohen Margen im spezialisierten Infrastrukturbau auch bei künftigen Großprojekten in den USA und Europa halten kann.
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