Hochtief setzt seinen Expansionskurs in Australien fort. Die Tochtergesellschaft CPB Contractors hat den Zuschlag für die Modernisierung einer Wasserfiltrationsanlage in Sydney erhalten. Dieser erneute Erfolg im Infrastrukturgeschäft unterstreicht eine Wachstumsdynamik, die das Papier heute auf ein neues Jahreshoch getrieben hat.

Infrastruktur-Auftrag in Australien

Das Projekt in Orchard Hills ist Teil eines umfassenden Upgrade-Programms von Sydney Water. CPB Contractors übernimmt dabei die Planung und den Bau der Anlagen zur Wasseraufbereitung. Obwohl keine konkreten Finanzdetails zum Volumen dieser einzelnen Maßnahme genannt wurden, reiht sich die Meldung nahtlos in eine Kette positiver Nachrichten ein. Erst kürzlich sicherte sich der Konzern etwa einen Großauftrag für den Universitätscampus der Bundeswehr in Hamburg.

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Auftragsbestand auf Rekordniveau

Die Basis für die positive Stimmung liefert vor allem die fundamentale Verfassung des Essener Konzerns. Hochtief startete mit einem Rekord-Auftragsbestand von 73 Milliarden Euro in das aktuelle Jahr – ein deutlicher Puffer für die kommenden Quartale. Kann der Baukonzern dieses immense Volumen effizient in steigende Margen ummünzen?

Ein Blick auf die Bilanz des vergangenen Jahres macht Mut: Mit einem operativen Nettogewinn von 789 Millionen Euro übertraf das Unternehmen 2025 die eigenen Prognosen. An der Börse wird diese Entwicklung honoriert. Die Aktie kletterte am Dienstag um 1,84 % auf 409,80 Euro und markierte damit ein neues 52-Wochen-Hoch. Damit setzt sich der Trend fort, der Anlegern seit Jahresbeginn bereits ein Plus von über 21 % bescherte.

Ausblick auf das Geschäftsjahr

Das Management zeigt sich für das laufende Jahr 2026 weiterhin optimistisch und stellt eine weitere Steigerung des Nettogewinns in Aussicht. Angesichts der hohen Visibilität durch den Auftragsbestand und der starken Marktstellung der Töchter in den USA und Australien bleibt das Wachstumsszenario fundamental untermauert. Da das Papier aktuell direkt an seinem 52-Wochen-Hoch notiert und der 200-Tage-Durchschnitt mit 263,76 Euro weit unterschritten ist, bleibt die technische Verfassung des Titels vorerst deutlich bullisch geprägt.

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