Covestro Aktie: Personeller Umbruch in Spanien
Covestro strukturiert die Führung seiner wichtigen spanischen Landesgesellschaft neu. Gleichzeitig blickt die gesamte Chemiebranche auf die heutigen Tarifverhandlungen in Deutschland, die das Kostengefüge des Werkstoffherstellers maßgeblich beeinflussen könnten.
Führungswechsel in Tarragona
Auf operativer Ebene gibt es eine konkrete personelle Veränderung im europäischen Ausland. Arturo Molina übernimmt zum 1. Oktober 2026 den Posten als Generaldirektor für Spanien und löst damit Andrea Firenze ab. Bereits zwei Monate zuvor, am 1. August, wird Molina die Leitung des Produktionsstandorts in Tarragona verantworten. Dieses Werk gilt als zentraler Baustein im europäischen Produktionsnetzwerk von Covestro. Die Neubesetzung erfolgt in einer Phase, in der die europäische Chemieindustrie mit äußerst komplexen Rahmenbedingungen kämpft.
Wachsender Druck durch Tarifverhandlungen
Parallel zu diesen internen Strukturierungen sieht sich das Unternehmen einem herausfordernden Branchenumfeld gegenüber. Am heutigen Dienstag verhandeln die Gewerkschaft IG BCE und der Arbeitgeberverband BAVC in Bad Breisig in der dritten Runde über die Tarife für rund 585.000 Beschäftigte der deutschen Chemie- und Pharmaindustrie. Die Branche leidet unter hohen Energiepreisen sowie einer stagnierenden Weltwirtschaft, was Wettbewerber wie BASF und Evonik bereits zu umfassenden Sparprogrammen zwang. An der Börse reagieren Anleger auf die aktuelle Gemengelage eher zurückhaltend: Die Covestro-Papiere notieren derzeit bei 59,26 Euro und verzeichnen damit einen leichten Tagesverlust von 0,50 Prozent.
Die Ergebnisse der heutigen Gespräche in Bad Breisig werden die Kostenstrukturen der heimischen Chemieindustrie für die kommenden zwei Jahre festlegen. Steigende Personalkosten würden den ohnehin bestehenden Margendruck durch Überkapazitäten und schwankende Rohstoffpreise für Spezialchemie-Anbieter wie Covestro unmittelbar verschärfen.
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