Der deutsche Rüstungselektronik-Spezialist Hensoldt setzt auf Künstliche Intelligenz. Unmittelbar vor der Münchner Sicherheitskonferenz verkündete das Unternehmen eine strategische Partnerschaft mit dem KI-Verteidigungsunternehmen Helsing. Im Zentrum steht die Entwicklung autonomer Waffensysteme – ein Marktsegment, das in der modernen Verteidigungstechnik rasant an Bedeutung gewinnt.

Autonomes Kampfflugzeug als Kernprojekt

Das erste gemeinsame Vorhaben konzentriert sich auf das KI-gestützte autonome Kampfflugzeug CA-1 Europa von Helsing. Hensoldt wird die Drohne künftig mit seiner Sensorik ausstatten. Die Integration umfasst:

  • Radarsysteme
  • Optronik
  • Selbstschutzsysteme
  • Elektromagnetische Kampfführung

Parallel arbeiten Hensoldt und Helsing gemeinsam mit dem norwegischen Konzern Kongsberg an einer Satellitenkonstellation für Aufklärung, Überwachung und Zielerfassung. Die Inbetriebnahme ist für 2029 geplant.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Hensoldt?

Strategische Neuausrichtung

Hensoldt-Chef Oliver Dörre sieht die Zukunft moderner Verteidigungssysteme im intelligenten Zusammenspiel von Sensorik und Künstlicher Intelligenz. Helsing-Mitgründer Gundbert Scherf betonte die Bedeutung eigener europäischer Rüstungsproduktion für die Souveränität der Streitkräfte.

Der Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI) registriert eine spürbar anziehende Auftragslage. Hauptgeschäftsführerin Marie-Christine von Hahn sieht Deutschland in einer zentralen Führungsrolle bei der europäischen Rüstung.

Aktie unter Druck

Die Hensoldt-Aktie notiert bei rund 80 Euro und bewegt sich damit deutlich unter dem 52-Wochen-Hoch von über 115 Euro aus dem Oktober 2025. Seit Januar 2026 befindet sich der Titel in einem kurzfristigen Abwärtstrend und hat kürzlich die 50-Tage-Linie unterschritten.

Die Partnerschaft fällt in eine Phase verstärkter europäischer Verteidigungsinitiativen. Das EU-Parlament billigte ein 90-Milliarden-Euro-Darlehen an die Ukraine, die Bundesregierung genehmigte Rüstungsexporte über 12 Milliarden Euro. Die Kooperation erweitert das Technologieportfolio von Hensoldt um autonome Systeme und positioniert das Unternehmen in einem wachsenden Segment der Verteidigungstechnik.

Hensoldt-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Hensoldt-Analyse vom 12. Februar liefert die Antwort:

Die neusten Hensoldt-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Hensoldt-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 12. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Hensoldt: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...