Es war ein Paukenschlag, mit dem am gestrigen Mittwoch wohl nur die wenigsten gerechnet hatten. Der Sensor-Spezialist Hensoldt wurde gestern unsanft auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Der massive Kursrutsch hat tiefe Spuren in den Depots der Anleger hinterlassen und wirft die Frage auf: Ist der große Rüstungs-Hype nun endgültig vorbei oder ist das die Chance für einen günstigen Einstieg? Heute holte die Aktie zumindest etwas wieder auf. 80 Euro wurden jedoch nur zeitweise kurz überwunden.

Der „Schwarze Mittwoch“ der Verteidigungswerte

Hensoldt war gestern nicht allein im Abwärtsstrudel, doch die Heftigkeit der Kursverluste überraschte selbst erfahrene Marktbeobachter. Innerhalb weniger Handelsstunden verlor das Papier massiv an Boden. Der Grund für die Nervosität liegt in einer gefährlichen Mischung aus hohen Erwartungen und einem schlagartig abgekühlten Sentiment im gesamten Sektor. Nachdem Konzerne wie Rheinmetall und Renk bereits mit ihren Ausblicken für leichte Irritationen gesorgt hatten, zog Hensoldt gestern im Sog der allgemeinen Branchenschwäche nach.

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Zwischen Rekordaufträgen und Gewinnmitnahmen

Dabei ist die fundamentale Lage des Unternehmens eigentlich grundsolide. Die Auftragsbücher sind bis zum Bersten gefüllt, und die Nachfrage nach modernster Elektronik für Panzer, Flugzeuge und Grenzschutzsysteme ist weltweit so hoch wie nie zuvor. Doch genau hier liegt das Problem: An der Börse wird die Zukunft gehandelt, und nach den Kursrallyes der letzten zwei Jahre scheinen viele Investoren nun erst einmal Kasse zu machen.

Wie geht es jetzt weiter?

Für den heutigen Donnerstag wird entscheidend sein, ob die Aktie eine Bodenbildung findet oder ob die Verkäufer weiterhin das Ruder fest in der Hand halten. Analysten mahnen zur Besonnenheit, denn trotz des gestrigen Rückschlags bleibt die sicherheitspolitische Weltlage angespannt, was Hensoldt langfristig in die Karten spielt. Der gestrige Kurssturz könnte sich im Rückblick als eine gesunde Korrektur erweisen, die den überhitzten Markt bereinigt hat. Dennoch sollten Anleger heute genau hinschauen, ob das Vertrauen der Käufer so schnell zurückkehrt wie es gestern verschwunden ist.

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