Die Hensoldt-Aktie steht nach einer beeindruckenden Rallye an einer kritischen technischen Marke. Während die Bullen das Papier seit Jahresbeginn um über 25 % nach oben peitschten, mehren sich nun die Zeichen für eine gesunde, aber notwendige Abkühlung. Der Kurs notiert aktuell (Stand: 15. Januar 2026) bei rund 89,00 Euro, was einem leichten Minus gegenüber dem Vortag entspricht.

Überkaufte Indikatoren mahnen zur Vorsicht

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Das größte Warnsignal liefert derzeit die Charttechnik: Sowohl der Relative-Stärke-Index (RSI) als auch der Stochastic RSI befinden sich tief in der überkauften Zone. Besonders der Stochastic RSI signalisiert eine enorme Anspannung im Momentum. Auch wenn die Aktie in starken Trendphasen lange "heiß" laufen kann, deutet der sinkende Chaikin Money Flow darauf hin, dass der Kapitalzufluss allmählich abebbt. Die Käuferseite scheint bei Kursen über 90 Euro vorsichtiger zu werden.

Wichtige Marken für die Korrektur

Das Sicherheitspolster nach unten ist aktuell eher dünn. Ein Rutsch unter die Zone von 89,35 Euro bis 90,50 Euro könnte eine erste Lawine von Gewinnmitnahmen auslösen. Sollte der Druck zunehmen, rückt das offene Aufwärtsgap vom Jahresstart bei 76,75 Euro bis 78,25 Euro in den Fokus. Die Schließung solcher Gaps ist ein häufiges Phänomen an der Börse. Knapp darüber erst im Bereich der 200-Tage-Linie (bei ca. 80,30 Euro) fänden Anleger eine wirklich massive Unterstützung.

Chance auf die Fortsetzung der Rallye

Trotz der Konsolidierungsrisiken ist der Aufwärtstrend formal noch intakt. Gelingt Hensoldt ein Ausbruch über das jüngste Hoch bei 93,35 Euro, würde dies neues charttechnisches Potenzial freisetzen. In diesem bullischen Szenario wäre das Allzeithoch bei etwa 117 Euro das langfristige Ziel, mit Zwischenstationen im Bereich von 107 Euro bis 109 Euro.

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