Die Bank of America hat Hensoldt von „Neutral" auf „Buy" hochgestuft — und damit eine klare Wette auf einen der zentralen Ausrüster europäischer Luftverteidigung abgegeben. Das Kursziel liegt bei 88,50 Euro, was gegenüber dem aktuellen Kurs von 67,10 Euro ein Aufwärtspotenzial von rund 32 Prozent impliziert. Die Aktie hatte zuletzt eine schwierige Woche hinter sich.

Starke Auftragslage, schwächeres Nettoergebnis

Den Hintergrund für das Upgrade liefert der Geschäftsbericht 2025, der vergangene Woche veröffentlicht wurde. Der Auftragseingang kletterte auf 4,71 Milliarden Euro — nach 2,90 Milliarden Euro im Vorjahr. Der Auftragsbestand summiert sich auf 8,8 Milliarden Euro und schafft damit erhebliche Planungssicherheit für die kommenden Jahre. Hensoldt liefert Radarsensorik und Elektronik für Systeme wie IRIS-T und den Eurofighter, also genau jene Komponenten, für die der Bedarf europaweit wächst.

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Das Konzernergebnis fiel mit 86 Millionen Euro jedoch unter das Vorjahresniveau von 106 Millionen Euro. Marktbeobachter führen den Rückgang auf eine gestiegene Steuerlast und Investitionen in den Kapazitätsausbau zurück. Die Dividende soll trotzdem auf 0,55 Euro je Aktie steigen.

Transformation kostet — und soll sich auszahlen

Für 2026 peilt das Management einen Umsatz von rund 2,75 Milliarden Euro an, bei einer bereinigten EBITDA-Marge zwischen 18,5 und 19,0 Prozent. Um dieses Ziel zu erreichen, laufen mehrere Initiativen parallel: der Ausbau der Radarproduktion in Ulm, die Inbetriebnahme eines neuen Logistikzentrums, das Effizienzprogramm „Operations 2.0" sowie die Integration des niederländischen Optronik-Spezialisten Nedinsco.

Charttechnisch liegt die Aktie mit deutlichem Abstand unter ihrem 200-Tage-Durchschnitt — ein Niveau, das Analysten als technische Unterstützungszone einordnen. Die bestätigte Prognose für 2026 dürfte für viele Investoren vorerst der entscheidende Orientierungspunkt bleiben, solange der massive Auftragsbestand die mittelfristige Visibilität sichert.

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