Die Fusion ist abgeschlossen, die Kapitalstruktur neu justiert — und Anleger richten den Blick bereits auf das Nächste: eine Sonderausschüttung von 0,80 Euro je Aktie. Für die OPAP Holding S.A., die seit dem 24. März 2026 offiziell in das internationale Netzwerk von Allwyn eingebettet ist, markiert die Bestätigung der neuen Stimmrechtsverhältnisse das Ende der administrativen Fusionsphase.

Ausschüttung mit festem Zeithorizont

Die angekündigte Dividende von 0,80 Euro pro Aktie soll vor dem 19. Juni 2026 ausgezahlt werden — dem Ablaufdatum der Futures-Kontrakte auf die OPAP-Aktie und den FTSE/ATHEX Large Cap Index. Damit käme die Gesamtausschüttung für 2025 auf 1,30 Euro je Aktie, denn bereits im November 2025 flossen 0,50 Euro als Zwischendividende. Die genauen Termine für Record Date und Zahlung stehen noch aus und hängen vom Abschluss der Neudomizilierung nach Luxemburg sowie der Genehmigung durch den Verwaltungsrat ab.

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Finanziell ist die Basis dafür solide: Im Geschäftsjahr 2025 stiegen die Bruttospielerträge um 4,9 Prozent auf einen Rekordwert von 2,4 Milliarden Euro. Der Nettogewinn blieb mit 483,4 Millionen Euro stabil. Besonders das Online-Segment entwickelte sich zum Wachstumsmotor und trug rund 32 Prozent zu den Gesamterträgen bei.

Kurs auf neuem Jahrestief

An der Börse kommt die operative Stärke bislang nicht an. Die Aktie notiert heute auf einem neuen 52-Wochen-Tief von 13,40 Euro — ein Minus von rund 29 Prozent seit Jahresbeginn. Der Kurs liegt damit deutlich unter dem 50-Tage-Durchschnitt von 16,03 Euro, was den anhaltenden Verkaufsdruck unterstreicht.

Die Bestätigung der finalen Dividendentermine nach Abschluss der Luxemburg-Domizilierung dürfte zum nächsten konkreten Kurstreiber werden. Bis dahin bleibt die Aufmerksamkeit auf der Frage, ob die angekündigten Technologiesynergien mit Allwyn im laufenden Geschäftsjahr sichtbare Ergebnisse liefern.

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