Der Wandel bei Heidelberger Druckmaschinen nimmt konkrete Formen an. Das neu gegründete Joint Venture ONBERG Autonomous Systems nimmt den operativen Betrieb auf — mit Fokus auf autonome Drohnenabwehrsysteme für kritische Infrastrukturen in Europa. Brandenburg an der Havel wird zum Standort des geplanten Kompetenzzentrums.

Zwei Partner, eine Marktlücke

ONBERG vereint die industrielle Fertigungskompetenz von Heidelberger Druckmaschinen — eingebracht über die Tochtergesellschaft HD Advanced Technologies — mit der Sensorik- und Luftbildintelligenz des Partners Ondas Autonomous Systems. Die Vermarktung läuft zunächst in Deutschland und der Ukraine, eine Ausweitung auf weitere EU-Märkte ist in einem zweiten Schritt geplant.

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Vorstandschef Jürgen Otto betont die Fähigkeit zur schnellen industriellen Skalierung als zentralen Wettbewerbsvorteil im Defense-Sektor. Die Idee dahinter: Technologische Innovation allein reicht nicht — entscheidend ist, sie auch in hohen Stückzahlen liefern zu können. Genau diese Infrastruktur soll Heidelberger Druckmaschinen mitbringen.

Transformation kostet — bislang

An den Märkten kommt die Strategie noch nicht an. Seit Jahresbeginn hat die Aktie rund 34 Prozent verloren und notiert deutlich unterhalb ihres 200-Tage-Durchschnitts von 1,86 Euro. Analysten verweisen auf die Kosten der Transformation und Schwäche im Auftragseingang des klassischen Kerngeschäfts als Hauptbelastungsfaktoren.

Die Finanzierungsseite ist vorerst gesichert: Die Kreditlinie wurde neu strukturiert und bis 2030 verlängert, was Investitionsspielraum für den Defense-Aufbau schafft.

Der erste konkrete Prüfstein kommt Mitte April, wenn das Management weitere technische Details und einen Zeitplan für die Defense-Sparte vorstellen will. Der eigentliche Test folgt am 10. Juni 2026 mit den Jahreszahlen — dann muss ONBERG erste messbare Ergebnisbeiträge vorweisen, und das Kerngeschäft seine Margen verteidigen.

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