BTIG Research hat die Abdeckung von IperionX am 27. März mit einem Kaufvotum und einem Kursziel von 40 US-Dollar aufgenommen. Das impliziert ein Aufwärtspotenzial von rund 82 Prozent gegenüber dem damaligen Schlusskurs. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob das Unternehmen seine ambitionierten Produktionsziele tatsächlich erreichen kann.

Titanium made in USA

IperionX hat kürzlich die kommerzielle Produktion in seiner Anlage in Virginia aufgenommen. Für 2026 peilt das Management eine Jahresproduktion von 200 Tonnen hochreinen Titans an — bis 2027 soll die Kapazität auf 1.400 Tonnen steigen. Das langfristige Ziel: 10.000 Tonnen pro Jahr bis 2030, was etwa 25 Prozent der aktuellen US-Titaniumimporte entspräche.

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BTIG-Analysten sehen darin erhebliches Potenzial. Die US-Nachfrage nach Titan wächst laut ihrer Einschätzung jährlich um rund fünf Prozent, getrieben von Luft- und Raumfahrt, Verteidigung sowie additiver Fertigung. Bereits 2027 will IperionX fünf Prozent der amerikanischen Titaniumimporte ersetzen.

Institutionelles Interesse trotz Kursdruck

Die Aktie steht trotz des jüngsten Aufwärtstrends erheblich unter Druck: In den vergangenen sechs Monaten verlor sie rund 57 Prozent und notiert deutlich unterhalb ihrer gleitenden Durchschnitte. Zuletzt schloss sie bei 2,02 Euro.

Dennoch wächst das institutionelle Interesse. Thomist Capital hat eine Position im Wert von rund 59,4 Millionen US-Dollar aufgebaut, VanEck hält etwa 41 Millionen US-Dollar. Beide setzen auf die patentierte Technologie des Unternehmens, die Titan aus Erz oder Schrott mit geringerem Energieaufwand und niedrigeren CO₂-Emissionen als herkömmliche Verfahren produziert.

Unter den Analysten überwiegt die positive Einschätzung: Vier Kaufempfehlungen stehen einer Verkaufsempfehlung gegenüber. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 55,33 US-Dollar — die Spanne reicht von 40 bis 74 US-Dollar. Die Bilanzkennzahlen stützen die Stabilität: eine Current Ratio von 4,03 und ein Verschuldungsgrad von lediglich 0,03 signalisieren solide Liquidität trotz laufender Verluste.

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