Gubra A/S hat ein außergewöhnliches Geschäftsjahr 2025 hinter sich. Dank einer lukrativen Partnerschaft mit dem US-Pharmariesen AbbVie vervielfachte das dänische Biotech-Unternehmen seinen Umsatz und kehrte eindrucksvoll in die Gewinnzone zurück. Doch während der Markt aktuell die Rekordzahlen feiert, bereitet das Management bereits den nächsten Meilenstein in der klinischen Pipeline vor.

Der AbbVie-Effekt treibt die Zahlen

Hauptverantwortlich für das Rekordergebnis war die Auslizensierung des Wirkstoffs ABBV-295 gegen Adipositas an AbbVie. Dieser Deal, der ein Gesamtvolumen von bis zu 2,2 Milliarden US-Dollar erreichen kann, brachte bereits im vergangenen Jahr eine Vorabzahlung von 350 Millionen US-Dollar ein. Infolgedessen stieg der Konzernumsatz auf 2,637 Milliarden Dänische Kronen (DKK) – ein gewaltiger Sprung im Vergleich zu den 266 Millionen DKK des Vorjahres.

Die operative Marge (bereinigtes EBIT) drehte dadurch von minus 16 Prozent im Vorjahr auf beeindruckende 84 Prozent. Angesichts dieser fundamentalen Wende reagierten die Anleger am Freitag euphorisch: Die Aktie legte zum Wochenabschluss um 12,71 Prozent zu und schloss bei 51,15 Euro.

Fokus auf "gesunden Gewichtsverlust"

Hinter den Finanzdaten treibt Gubra die eigene Forschung voran. Erst vorgestern reichte das Unternehmen den klinischen Prüfplan für eine Phase-1/2a-Studie des wichtigsten internen Projekts GUB-UCN2 ein. Der Kandidat zielt auf einen „gesunden Gewichtsverlust“ ab, bei dem gezielt Fett abgebaut, aber die wichtige Muskelmasse erhalten werden soll. Wird dieser Ansatz zum entscheidenden Vorteil im harten Wettbewerb der Abnehmpräparate?

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Zusätzlich schreiten die Kooperationen voran. Der gemeinsam mit AbbVie entwickelte Wirkstoff ABBV-295 befindet sich derzeit in der ersten klinischen Phase, wobei der Übergang zur Phase 2 für Ende 2026 geplant ist. Auch die Zusammenarbeit mit Boehringer Ingelheim an einem Wirkstoff gegen Fettleibigkeit erreicht planmäßig die mittlere Entwicklungsstufe.

Neue Struktur für 2026

Für das laufende Geschäftsjahr stellt sich Gubra organisatorisch neu auf. Das Unternehmen wird künftig in die drei Einheiten Biotech, Auftragsforschung (CRO) und die neu gegründete Gubra Ventures unterteilt. Während die CRO-Sparte 2025 noch unter einem schwierigen Marktumfeld litt, prognostiziert das Management hier für 2026 eine Rückkehr zum Wachstum mit einem Umsatzplus von 5 bis 15 Prozent.

In der Biotech-Sparte plant das Unternehmen für 2026 mit Kosten zwischen 330 und 360 Millionen DKK, um das GUB-UCN2-Programm klinisch voranzutreiben. In der zweiten Jahreshälfte soll zudem das erste eigenständige Projekt der neuen Venture-Einheit an den Start gehen. Anleger werden besonders darauf achten, ob die klinischen Daten Ende des Jahres den hohen Erwartungen gerecht werden.

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