Graphite One Aktie: Wachstumssprünge!
Graphite One schaltet spürbar einen Gang höher. Nur wenige Tage nach einer frischen Finanzierung stärkt das Unternehmen sein Team vor Ort in Alaska – und weitet zugleich die Ansprache von Investoren in Nordamerika und Europa aus. Warum ist ausgerechnet jetzt so viel Bewegung drin?
Neue Schlüsselperson für Alaska
Am 26. Februar hat Graphite One Lucille Carter zur Vice President of Community Relations ernannt. Sie kommt von der Bering Strait Native Corporation (BSNC), wo sie zuletzt als Senior Vice President für regionale und Aktionärs-Services verantwortlich war. Carter soll in Anchorage arbeiten, bringt laut Unternehmen lokale Wurzeln aus Nome und Teller mit und übernimmt ihre Aufgaben sofort.
Der Schritt ist auch deshalb bemerkenswert, weil BSNC bereits eine Rolle im Projekt spielt: Die Bering Strait Native Corporation ist strategischer Partner beim Graphite-Creek-Projekt und zugleich die regionale Alaska Native Corporation für die Bering-Strait-Region. Mit der Personalie betont Graphite One damit klar den Fokus auf die Zusammenarbeit in den betroffenen Communities rund um das Projektgebiet.
Mehr Marketing, mehr Reichweite
Parallel zur Personalmeldung meldete Graphite One zwei aktive Marketingvereinbarungen, die sowohl nordamerikanische als auch europäische Investoren ansprechen sollen.
Der Vertrag mit i2i startet am 1. März 2026 und läuft zunächst vier Monate. Vereinbart sind laut Unternehmen eine Vorauszahlung von 250.000 US-Dollar sowie bis zu 250.000 US-Dollar pro Monat. Danach kann der Vertrag monatlich fortgeführt werden, mit variablen Ausgaben.
Für Europa wurde zudem ein MCS-Vertrag verlängert: Dafür können bis zu 350.000 Euro pro Monat über vier Monate anfallen – mit der Möglichkeit einer vorzeitigen Kündigung. Ziel ist es, die Sichtbarkeit des Graphite-One-Projekts bei europäischen Anlegern weiter zu erhöhen.
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Frisches Kapital – und der große Finanzierungspfad
Der Kommunikations- und Marketingausbau folgt auf einen wichtigen Finanzierungsschritt: Bereits am 18. Februar 2026 schloss Graphite One eine platzierte öffentliche Emission über brutto 35 Mio. Kanadische Dollar ab. Verkauft wurden 20.002.000 Units zu 1,75 CAD je Unit. Jede Unit besteht aus einer Aktie und einem Warrant; der Warrant berechtigt zum Kauf einer weiteren Aktie zu 2,25 CAD innerhalb von 36 Monaten.
Die Nettoerlöse sollen vor allem in Ausgaben rund um eine Anlage für fortschrittliche Anodenmaterialien fließen – konkret in Design, Engineering, Genehmigungen und Ausrüstung – sowie in das allgemeine Working Capital.
In den Hintergrund gehört auch die größere Kapitalstrategie mit Blick auf die US-Export-Import Bank (EXIM). Laut Unternehmen wurden Letter of Interest (LoI) aufgestockt: auf 670 Mio. US-Dollar für Graphite Creek und auf 1,4 Mrd. US-Dollar für eine geplante Anlage in Ohio, jeweils mit 15 Jahren Laufzeit im Rahmen der Initiative „Make More in America“. EXIM soll dabei rund 70% des gesamten Kapitalbedarfs abdecken. Die formellen EXIM-Anträge will Graphite One 2026 einreichen; über die restlichen rund 30% der Finanzierung spricht das Unternehmen nach eigenen Angaben mit großen Banken.
Beim Blick auf den Kurs zeigt sich der Druck der letzten Wochen: Auf 30-Tage-Sicht liegt die Aktie trotz einer kleinen Erholung am Freitag deutlich im Minus.
Im Kalender ist damit ein Punkt besonders klar markiert: 2026 soll der formelle EXIM-Antragsprozess starten – und genau daran dürfte sich entscheiden, wie schnell Graphite One den nächsten Sprung von Planung zu Umsetzung tatsächlich hinbekommt.
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