Graphite One schaltet einen Gang höher. Mit neuen Marketing-Vereinbarungen in den USA und Europa, einer frischen Warrant-Notierung an der TSX Venture Exchange und frischem Kapital aus einem C$35-Millionen-Angebot signalisiert das Unternehmen: Die Phase der stillen Projektentwicklung ist vorbei.

Millionenbudget für Investorenkommunikation

Im Zentrum der Aktivitäten stehen zwei neue Verträge zur Steigerung der Bekanntheit bei institutionellen Investoren. In den USA startete am 1. März 2026 eine Zusammenarbeit mit dem Dienstleister i2i — mit einer Einstiegsgebühr von 250.000 US-Dollar und laufenden Monatszahlungen von bis zu 250.000 US-Dollar. Parallel dazu sicherte sich Graphite One über einen Vertrag mit MCS eine europäische Präsenz, der Zahlungen von bis zu 350.000 Euro monatlich für vier Monate vorsieht.

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Das Ziel: Sichtbarkeit aufbauen, bevor die formale Finanzierung für das Graphite-Creek-Projekt in Alaska und die geplante Anodenmaterialfabrik im amerikanischen Warren, Ohio, beantragt wird.

Warrants, Market-Making und Insiderkäufe

Seit kurzem werden unter dem Kürzel GPH.WT.A neue Kaufwarrants an der TSX Venture Exchange gehandelt. Sie wurden im Rahmen des C$35-Millionen-Angebots ausgegeben, haben einen Ausübungspreis von C$2,25 je Aktie und laufen bis Februar 2029. Zur Stabilisierung des Handels engagierte das Unternehmen zudem ICP Securities Inc. für automatisierte Market-Making-Dienste.

Intern zeigt sich Zuversicht: Am 20. März kauften sowohl Operations-Chef Michael Schaffner als auch CFO Gordon Jang Aktien am offenen Markt.

Verluste und der lange Weg zur Finanzierung

Der Jahresabschluss für 2025 weist einen Nettoverlust von 9,14 Millionen US-Dollar aus — nach 6,8 Millionen im Vorjahr. Für ein Unternehmen in der Entwicklungsphase ist das wenig überraschend. Die eigentliche Frage ist, wann aus den nicht-bindenden Absichtserklärungen der US-Exportkreditbehörde EXIM über 2,07 Milliarden US-Dollar echte Kreditanträge werden. Das Management plant die formalen Anträge noch im Laufe des Jahres 2026 einzureichen. Die Aktie notiert aktuell rund 55 Prozent unterhalb ihres 52-Wochen-Hochs — der Kursabstand spiegelt wider, wie viel noch zwischen Ankündigung und Umsetzung liegt.

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