Graphite One hat seinen Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2025 veröffentlicht. Der Bericht zeigt ein Unternehmen, das den Übergang von der Planungs- zur Umsetzungsphase vorbereitet — gestützt auf milliardenschwere Finanzierungszusagen aus Washington.

Die Finanzierungsbasis

Das Kernstück des Berichts: Zwei nicht bindende Absichtserklärungen der US-amerikanischen Export-Import-Bank (EXIM) über insgesamt 2,07 Milliarden US-Dollar. Davon entfallen 1,4 Milliarden auf die geplante Produktionsanlage im ohioischen Warren und 670 Millionen auf das Graphite-Creek-Projekt in Alaska. Die EXIM-Finanzierung würde bis zu 70 Prozent der Gesamtkapitalkosten abdecken, mit einer Laufzeit von 15 Jahren.

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Den verbleibenden Eigenkapitalanteil von 30 Prozent verhandelt das Management derzeit mit nordamerikanischen Investmentbanken. Im Februar 2026 verschaffte sich das Unternehmen bereits frisches Kapital: Eine öffentliche Aktienplatzierung in Kanada brachte rund 35 Millionen Kanadische Dollar ein — 20 Millionen Einheiten zu je 1,75 CAD, inklusive Warrants mit einem Ausübungspreis von 2,25 CAD bis Februar 2029.

Fortschritte bei Genehmigungen und Partnerschaften

Regulatorisch konnte Graphite One im August 2025 einen wichtigen Schritt abschließen: der FAST-41-Plan legte einen koordinierten Zeitplan für die Bundesgenehmigungen der Alaskaoperationen fest. Die Machbarkeitsstudie für das Projekt war bereits im April 2025 veröffentlicht worden.

Strategisch relevant bleibt die nicht bindende Liefervereinbarung mit dem Elektrofahrzeughersteller Lucid Group für hochreines Anodenmaterial. Zusätzlich bestätigten jüngste Tests am Graphite-Creek-Standort das Vorhandensein von Seltenen Erden — 85 Prozent davon zählen zur Kategorie der Magnet- oder schweren Seltenen Erden, die potenziell parallel zum Graphitabbau gewonnen werden könnten.

Nächste Schritte

Für 2026 plant Graphite One die formellen Kreditanträge bei der EXIM einzureichen. Parallel dazu laufen Engineering und Genehmigungsverfahren für die Ohio-Anlage, die bei Vollbetrieb 100.000 Tonnen Anodenmaterial jährlich produzieren soll. Die Aktie hat seit Jahresbeginn deutlich nachgegeben und notiert rund 55 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch vom Januar — der Markt wartet offenbar auf die Konkretisierung der EXIM-Finanzierung, bevor er die Projektfortschritte stärker einpreist.

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