Graphite One Aktie: Bundesbank-Milliarden im Rücken
Graphite One hat in den vergangenen Wochen eine Reihe bemerkenswerter Meilensteine erreicht — von milliardenschwerer Bundesunterstützung bis hin zu einem überraschenden Rohstofffund in Alaska. Trotzdem steht die Aktie seit Jahresbeginn erheblich unter Druck.
EXIM Bank erhöht Engagement auf 2,07 Milliarden Dollar
Die US-amerikanische Export-Import Bank hat ihre Interessensbekundungen für die Graphite-One-Lieferkette deutlich ausgeweitet. Das potenzielle Finanzierungsvolumen über sogenannte Letters of Interest beläuft sich nun auf insgesamt 2,07 Milliarden Dollar. Das Signal aus Washington ist klar: Die Bundesregierung will die heimische Graphitproduktion und -verarbeitung strategisch absichern.
Parallel dazu haben unabhängige Tests im Alaska-Projekt des Unternehmens seltene Erden nachgewiesen. Das erweitert das Profil der Lagerstätte erheblich — neben Graphit könnten künftig kritische Mineralien für Hochtechnologie- und Verteidigungsanwendungen gewonnen werden.
Kapital gesichert, Markt aufmerksam
Zuletzt schloss Graphite One eine öffentliche Kapitalerhöhung über 35 Millionen kanadische Dollar ab. Zeitgleich landete das Unternehmen auf Platz 8 der OTCQX Best 50 für 2026 — ein Ranking, das die leistungsstärksten Unternehmen des OTCQX-Markts nach Gesamtrendite und Handelsvolumenwachstum bewertet.
Wie kapitalintensiv der Aufbau heimischer Graphitinfrastruktur ist, zeigt das Beispiel Westwater Resources: Das Unternehmen hat für Phase I seiner Kellyton-Anlage bereits 128 Millionen Dollar ausgegeben, benötigt aber noch rund 117 Millionen Dollar — bei einem Kassenbestand von zuletzt 48,6 Millionen Dollar.
Kursentwicklung bleibt belastet
Trotz der positiven Projektmeldungen notiert die Aktie aktuell bei rund 0,66 Euro und hat seit Jahresbeginn mehr als 43 Prozent an Wert verloren. Der Abstand zum 50-Tage-Durchschnitt beträgt über 37 Prozent — ein deutliches Zeichen, dass der Markt die Fortschritte im Projekt bislang nicht in den Kurs einpreist. Ob die gesicherte Finanzierung und der Rohstofffund das Vertrauen der Anleger zurückgewinnen können, wird sich spätestens mit den nächsten konkreten Entwicklungsschritten in Alaska zeigen.
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