Graphite One Aktie: Erneute Schwierigkeiten?
Graphite One beschafft sich neues Geld – und das ziemlich gezielt. Das Unternehmen hat eine größere Finanzierung abgeschlossen, um den Aufbau seiner US-Anlage für Anodenmaterial weiter voranzutreiben. Entscheidend ist dabei weniger das „Ob“, sondern das „Wofür“: Es geht um die nächsten konkreten Projekt-Schritte.
Platzierung bringt C$35 Millionen
Wie Graphite One am 18. Februar mitteilte, wurde eine bereits angekündigte, öffentlich vermarktete Kapitalmaßnahme erfolgreich abgeschlossen. Insgesamt platzierte das Unternehmen 20.002.000 „Units“ und nahm damit brutto C$35 Millionen ein – inklusive der vollständig ausgeübten Mehrzuteilungsoption.
Federführend war ein Konsortium unter Leitung von BMO Capital Markets. Jede Unit wurde zu C$1,75 ausgegeben und bestand aus einer Stammaktie plus einem Kaufwarrant. Dieser Warrant berechtigt innerhalb von 36 Monaten zum Erwerb einer weiteren Aktie zu C$2,25. Für die Abwicklung zahlte Graphite One laut Mitteilung Gebühren in Höhe von C$2.010.210 in bar.
Wofür das Geld gedacht ist
Die Mittel sollen laut Unternehmen in Ausgaben rund um die geplante Anlage für „Anode Active Materials“ (AAM) fließen. Genannt werden unter anderem Design und Engineering, Genehmigungsverfahren sowie Ausrüstungskäufe. Ein Teil ist außerdem für allgemeines Working Capital vorgesehen.
Warum ist das so wichtig? AAM sind ein zentraler Bestandteil von Lithium-Ionen-Batterien, weil sie beim Laden und Entladen Lithium-Ionen aufnehmen und wieder abgeben. Genau hier will Graphite One sich als Teil einer vertikal integrierten Lieferkette positionieren.
Projektkontext: Alaska-Rohstoff plus US-Verarbeitung
Die Finanzierung ordnet sich in die Entwicklung des „Graphite One Project“ ein. Im Mittelpunkt steht das Graphite-Creek-Vorkommen auf der Seward-Halbinsel in Alaska – verbunden mit dem Ziel, in den USA eine heimische Wertschöpfungskette für hochwertige Anodenmaterialien aufzubauen.
Zugleich verweist das Unternehmen auf bereits kommunizierte politische bzw. institutionelle Unterstützung: Im Dezember 2025 hatte die Export-Import Bank der USA die „letters of interest“ für die Lieferkette laut früheren Angaben auf 2,07 Milliarden US-Dollar erhöht.
Am Aktienmarkt zeigt sich trotz der heutigen leichten Erholung ein angeschlagenes Bild: Auf 30 Tage liegt der Titel mit -38,23% deutlich im Minus. Das unterstreicht, dass Anleger derzeit vor allem auf belastbare Fortschritte bei der Umsetzung achten.
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