Graphite One Aktie: Analystenprognosen bestätigt
Graphite One hat die Warrants aus seiner jüngsten Kapitalerhöhung an die Börse gebracht. Seit dem 3. März 2025 werden 20 Millionen Warrants unter dem Ticker GPH.WT.A an der TSX Venture Exchange gehandelt. Die Listung folgt unmittelbar auf eine 30-Millionen-Dollar-Finanzierung – und ist Teil einer breiteren Offensive des Unternehmens vor einem entscheidenden Jahr für seine Alaska-Ohio-Lieferkette.
Die Warrants im Detail
Die Warrants stammen aus der im Februar abgeschlossenen Kapitalerhöhung. Damals gab Graphite One 17,1 Millionen Einheiten zu je 1,75 kanadischen Dollar aus. Jede Einheit bestand aus einer Aktie und einem Warrant. Letzterer berechtigt den Inhaber, innerhalb von 36 Monaten eine weitere Aktie zum Preis von 2,25 kanadischen Dollar zu erwerben.
Mit der Börsennotierung steigt die Liquidität der Warrants. Investoren erhalten so eine zusätzliche Möglichkeit, gehebelt auf die Kursentwicklung von Graphite One zu setzen – vorausgesetzt, die Aktie steigt über die Marke von 2,25 Dollar.
Wofür das frische Kapital fließt
Die 30 Millionen Dollar aus der Finanzierungsrunde sind zweckgebunden. Graphite One will das Geld in seine geplante Produktionsanlage für Anodenmaterialien stecken – konkret in Design, Engineering, Genehmigungen und Ausrüstung. Federführend bei der Platzierung war BMO Capital Markets.
Das Unternehmen verfolgt eine vertikal integrierte Strategie: Vom Graphitabbau in Alaska über die Verarbeitung in Ohio bis hin zu einer möglichen Recyclinganlage am selben Standort. Die USA sind derzeit zu 100 Prozent von Graphitimporten abhängig. Graphite One will diese Lücke schließen.
Unterstützung aus Washington
Im Hintergrund steht ein potenzieller Finanzierungsrahmen von 2,07 Milliarden Dollar. Die Export-Import Bank der USA hat dem Unternehmen zwei unverbindliche Interessensbekundungen ausgestellt: 670 Millionen Dollar für das Graphit-Projekt in Alaska und 1,4 Milliarden Dollar für die Anlage in Ohio. Die formellen Anträge sollen 2026 eingereicht werden. Etwa 30 Prozent der Projektfinanzierung will Graphite One über Großbanken abdecken.
Neue Gesichter für Community und Marketing
Parallel zur Kapitalmarktarbeit hat Graphite One sein Team verstärkt. Ende Februar ernannte das Unternehmen Lucille Carter zur Vice President of Community Relations. Carter kommt von der Bering Strait Native Corporation und soll die Beziehungen in Alaska festigen.
Zudem erweiterte Graphite One seine Investor-Relations-Aktivitäten. Mit i2i Marketing Group aus Florida startete im März eine viermonatige Kampagne für den US-Markt. In Europa läuft eine verlängerte Vereinbarung mit MCS Market Communication Service aus Deutschland, die bis zu 350.000 Euro pro Monat kostet.
Ausblick auf die Ohio-Produktion
Die geplante Anlage in Warren, Ohio, soll schrittweise auf eine Jahreskapazität von 100.000 Tonnen Anodenmaterial hochgefahren werden. Graphite One hat dort 85 Hektar für 50 Jahre geleast – mit Kaufoption. Der Standort gehört zur Infrastruktur des National Defense Stockpile und liegt in der als „Voltage Valley" bekannten Industrieregion.
Die finanziellen Kennzahlen zeigen ein typisches Bild eines Entwicklungsunternehmens: keine Umsätze, Verluste und negativer Cashflow. Die Eigenkapitalrendite liegt bei minus 12,8 Prozent, das verwässerte Ergebnis je Aktie bei minus 0,08 Dollar. Immerhin ist die Bilanz kaum verschuldet – das Verhältnis von Fremd- zu Eigenkapital beträgt 0,31 Prozent.
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