Graphite One treibt die Finanzierung seines US-Graphit-Projekts voran. Nach einer abgeschlossenen Kapitalerhöhung über 30 Millionen kanadische Dollar wurden nun 20 Millionen Warrants an der TSX Venture Exchange gelistet. Parallel dazu verstärkt das Unternehmen sein Team für die Entwicklung der Mine in Alaska und der Verarbeitungsanlage in Ohio.

Warrants sollen Liquidität erhöhen

Die am 3. März 2026 unter dem Symbol GPH.WT.A gelisteten Warrants stammen aus einer im Februar abgeschlossenen Finanzierungsrunde. Jede Einheit kostete 1,75 CAD und bestand aus einer Aktie plus einem Warrant. Letzterer berechtigt den Inhaber, innerhalb von 36 Monaten eine weitere Aktie zu 2,25 CAD zu erwerben.

Das frische Kapital fließt in die geplante Anodenmaterial-Produktionsanlage: Ingenieurstudien, Genehmigungsverfahren und Ausrüstungskäufe stehen auf der Agenda. BMO Capital Markets führte das Bankenkonsortium an.

Personelle Verstärkung für Alaska-Projekt

Ende Februar holte Graphite One Lucille Carter als Vice President of Community Relations an Bord. Carter kommt von der Bering Strait Native Corporation, wo sie als Senior Vice President für regionale Angelegenheiten zuständig war. Die Ernennung unterstreicht die Bedeutung lokaler Beziehungen für das Graphite Creek-Projekt auf der Seward-Halbinsel.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Graphite One?

US-Lieferkette im Aufbau

Graphite One verfolgt eine vertikal integrierte Strategie: Rohgraphit aus Alaska soll in Warren, Ohio, zu batteriefähigem Anodenmaterial verarbeitet werden. Das Unternehmen hat einen 50-jährigen Pachtvertrag über 85 Hektar im sogenannten Voltage Valley abgeschlossen – inklusive Kaufoption für das ehemalige Warren Depot-Gelände.

Die US Export-Import Bank hat Unterstützung von bis zu 570 Millionen Dollar für die Mine signalisiert, zusätzlich zu einem früheren Finanzierungshinweis über 325 Millionen Dollar für die Ohio-Anlage. EXIM soll 70 Prozent der Kapitalkosten decken, während Graphite One mit führenden nordamerikanischen Investmentbanken über den Rest verhandelt.

Marktumfeld begünstigt Graphit

Zwischen 2026 und 2030 bleibt Graphit laut Branchenerwartungen der Standard für Anodenmaterialien – natürlicher Graphit ist dabei kosteneffizienter als synthetische Alternativen. Graphite One arbeitet aktuell ohne Umsätze, weist anhaltende Verluste auf, hält aber die Verschuldung niedrig.

Mit den jüngsten Schritten bei Finanzierung, Personal und Genehmigungen bewegt sich das Unternehmen von der Planungs- in die Finanzierungsphase. Die Umsetzung hängt davon ab, ob die angestrebten Mittel tatsächlich fließen.

Graphite One-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Graphite One-Analyse vom 05. März liefert die Antwort:

Die neusten Graphite One-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Graphite One-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 05. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Graphite One: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...