Almonty Aktie: Positive Erfahrungsdaten!
Almonty profitiert derzeit gleich doppelt: Der weltweite Wolframmarkt wird durch chinesische Exportrestriktionen immer enger, zugleich nimmt das Vorzeigeprojekt Sangdong in Südkorea den Betrieb auf. Dazu kommt frisches Kapital und deutlich mehr Interesse von Institutionellen. Kann das Unternehmen dieses Umfeld 2026 auch operativ in harte Zahlen übersetzen?
Kursanstieg trifft auf Angebotskrise
In der jüngsten Sitzung legte die Aktie um 11,3% zu und stieg zwischenzeitlich bis auf 20,63 US-Dollar, zuletzt wurden 20,47 US-Dollar bezahlt. Das Handelsvolumen lag bei rund 4,9 Millionen Aktien und damit etwa 6% über dem durchschnittlichen Tagesvolumen. Zum Vortag bzw. zur Vorwoche zeigt sich ebenfalls Rückenwind: Zum Stand vom 4. März 2026 lag der Kurs bei 19,55 US-Dollar, ein Plus von 17,07% gegenüber der Vorwoche. Die Marktkapitalisierung wird mit rund 4,39 Milliarden US-Dollar angegeben.
Treiber ist vor allem der Wolframmarkt. China hat Exportlizenzen eingeführt, Produktionsquoten verschärft und den Export wolframhaltiger Produkte faktisch stärker begrenzt. Das ist deshalb relevant, weil China laut Artikel rund 82,7% der globalen Primärproduktion stellt. Nach regulatorischen Änderungen im Februar 2025 gingen die Exportmengen von Ammoniumparawolframat (APT) deutlich zurück.
Die Preisreaktion fällt entsprechend stark aus: APT stieg laut Text von etwa 300 US-Dollar Anfang 2025 auf deutlich über 1.200 US-Dollar und näherte sich Anfang 2026 der Marke von 1.800 US-Dollar je MTU. Für 2025 wird ein Wolframpreis-Anstieg von mehr als 160% genannt, mit weiter steigenden Preisen in den ersten Wochen 2026. CEO Lewis Black spricht von einer „realen, legitimen Angebotsknappheit“ und betont, Kunden akzeptierten derzeit die höheren Kosten.
Sangdong startet operativ – der entscheidende Hebel
Operativ meldet Almonty einen wichtigen Schritt: In Sangdong wurde die erste Lkw-Ladung Erz ausgeliefert. Das markiert den Start der aktiven Minentätigkeit und laut Artikel den letzten Schritt vor dem Beginn der kommerziellen Produktion. Die Anlagen für Zerkleinerung, Mahlung und Flotation laufen demnach planmäßig, was den Hochlauf unterstützen soll.
Zum Projekt nennt der Artikel konkrete Reserven: 7,9 Millionen Tonnen mit durchschnittlich 0,47% Wolframoxid (WO₃), entsprechend 3,7 Millionen enthaltenen MTUs. Im Vollausbau soll Sangdong in Phase I rund 640.000 Tonnen Erz pro Jahr verarbeiten, in einer zweiten Phase 1,2 Millionen Tonnen. Eine Phase-II-Erweiterung ist für 2027 geplant und soll die Kapazität auf bis zu 1,2 Millionen Tonnen jährlich erhöhen.
Besonders ambitioniert ist die angeführte Einordnung zur Marktrolle: Bei voller Kapazität soll Sangdong laut Artikel mehr als 80% der weltweiten Nicht-China-Wolframproduktion liefern. Das wird im Text auch mit den jüngsten US-Regeln im Verteidigungsbereich und Chinas Exportpolitik verknüpft.
Finanzierung, Pipeline und mehr institutionelles Geld
Neben Sangdong nennt der Artikel weitere Projekte und Zeitpunkte. Für Gentung Browns Lake in Montana wird „late 2026“ als Ziel für den kommerziellen Start genannt – abhängig von Genehmigungen und Engineering-Meilensteinen. Als Peak-Produktion werden etwa 140.000 MTUs pro Jahr bei rund 0,32% WO₃ angegeben. Hintergrund: Ab 2027 sollen in den USA Restriktionen für chinesisch bezogenes Wolfram in der Verteidigungsbeschaffung greifen.
In Portugal läuft bei Panasqueira ein Bohrprogramm, das tiefere Zonen (Level 4) adressiert und auf höhergradiges Erz sowie eine längere Lebensdauer der Mine zielt. Zusätzlich wird ein Sangdong-Molybdänprojekt erwähnt: vollständig genehmigt, Produktionsstart bis Ende 2026 erwartet, geplante Laufzeit 60 Jahre und rund 5.600 Tonnen Molybdän pro Jahr bei voller Kapazität. Für dieses Projekt besteht laut Text ein exklusiver Liefervertrag mit SeAH M&S, der 100% der Produktion über die gesamte Minenlaufzeit abnimmt.
Finanziell verweist der Artikel auf zwei größere Kapitalmaßnahmen: Das Nasdaq-Listing samt IPO im Juli 2025 brachte rund 90 Mio. US-Dollar brutto ein. Im Dezember 2025 folgte eine aufgestockte Platzierung über 129,4 Mio. US-Dollar (inklusive vollständiger Ausübung der Mehrzuteilungsoption). Zusammen nennt der Text rund 219,4 Mio. US-Dollar an in den USA aufgenommenem Kapital im Jahr 2025.
Auch auf Investoren- und Analystenseite gibt es laut Artikel Bewegung: Die Zahl der Fonds mit Positionen stieg im letzten Quartal um über 55% auf 107. Van Eck Associates baute die Beteiligung demnach um 13.294,7% auf 11,24 Mio. Aktien aus (Wert: ca. 99 Mio. US-Dollar). Encompass Capital Advisors und Next Century Growth Investors werden mit neuen Positionen über 25,62 Mio. bzw. 16,345 Mio. US-Dollar genannt. Bei den Analysten hob D.A. Davidson das Kursziel von 12 auf 18 US-Dollar an, B. Riley Financial von 10 auf 17 US-Dollar (jeweils „Buy“). Couloir Capital erhöhte zudem die langfristige APT-Preisannahme auf 800 US-Dollar/MTU (zuvor 450) und aktualisierte den Fair Value auf 19,30 C$ (zuvor 7,69 C$).
Der nächste konkrete Termin ist die Quartalsbilanz am 19. März. Laut Artikel soll sie erstmals finanzielle Daten liefern, die sowohl die hohen Wolframpreise als auch den Produktionshochlauf in Sangdong abbilden – und damit zeigen, wie viel vom Rückenwind tatsächlich in Ergebnisse umschlägt.
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