Gold: Solide Fortschritte
Nach massiven Abverkäufen zu Wochenbeginn meldet sich das Edelmetall deutlich zurück. Während der Papiergoldmarkt heftige Schwankungen verzeichnet, melden asiatische und deutsche Händler bereits ausverkaufte Bestände bei physischen Münzen und Barren. Diese Diskrepanz, gepaart mit einer Zuspitzung der geopolitischen Lage, zwingt große Investmentbanken nun zu einer Neubewertung.
Krisenherd Naher Osten und schwache US-Daten
Die militärischen Auseinandersetzungen zwischen den USA, Israel und dem Iran rücken die Funktion des Edelmetalls als sicherer Hafen wieder massiv in den Fokus. Anleger reagieren zunehmend sensibel auf mögliche Versorgungsengpässe, die den Ölpreis bereits auf rund 106 US-Dollar getrieben haben.
Zusätzlichen Rückenwind liefert die US-Wirtschaft. Der Verbrauchervertrauensindex der Universität Michigan fiel im März überraschend deutlich von 56,6 auf 53,3 Punkte. Diese Abkühlung der Binnennachfrage bremst die Stärke des US-Dollars und macht das Edelmetall für internationale Käufer wieder attraktiver. Entsprechend verzeichnete der Kurs am Freitag einen kräftigen Tagesgewinn von 2,61 Prozent und schloss die Handelswoche bei 4.521,30 US-Dollar ab.
Leere Tresore und steigende Aufgelder
Auffällig ist die aktuelle Abkopplung des physischen Handels vom reinen Börsengeschäft. Bei deutschen Edelmetallhändlern steigen die Aufgelder für Anlageprodukte wie Krügerrand-Münzen spürbar an. In asiatischen Handelszentren wie Hanoi vermeldeten große Filialen zuletzt schon kurz nach Ladenöffnung komplett ausverkaufte Bestände.
Diese Verknappung zeigt, dass die strategische Nachfrage der asiatischen Mittelschicht und der Zentralbanken trotz der jüngsten Preisrückgänge ungebrochen bleibt. Marktbeobachter werten die physischen Käufe als strukturell unterstützendes Umfeld, das den Boden für weitere Preisanstiege bereitet.
Analysten passen Prognosen an
Institutionelle Anleger reagieren bereits auf die veränderte Gemengelage. Goldman Sachs hob das Kursziel für das Jahresende deutlich an und sieht die Feinunze nun bei 5.400 US-Dollar. Auch andere Analystenhäuser korrigieren ihre Erwartungen auf ein Niveau von mindestens 5.000 US-Dollar nach oben. Solange die geopolitische Fragmentierung und die Unsicherheit an den globalen Energiemärkten anhalten, betrachten Großinvestoren kurzfristige Rücksetzer am Markt offensichtlich primär als strategische Einstiegsgelegenheiten zur Risikoabsicherung.
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